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Brandenburg

Havarie: Kesselwagen mit Salpetersäure undicht ++ Statistik: Rückgang bei Schwangerschaftsabbrüchen ++ Wahl: Direkter Draht zu Landtagskandidaten

Kesselwagen mit Salpetersäure undicht

Ein undichter Kesselwagen mit Salpetersäure hat am Mittwoch am Güterbahnhof Seddin (Potsdam-Mittelmark) einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Helfer in Spezialanzügen sei es später gelungen, ein Leck an einem Füllventil abzudichten, bestätigten die Regionalleitstelle Brandenburg/Havel und die Bundespolizei. Es soll nur wenig Salpetersäure, eine hochätzende Flüssigkeit, ausgetreten sein. „Eine Gefahr für Menschen und Umwelt bestand nicht“, sagte eine Bundespolizeisprecher.

Rückgang bei Schwangerschaftsabbrüchen

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche von in Brandenburg lebenden Frauen hat im vergangenen Jahr leicht abgenommen. 3464 Fälle seien gemeldet worden, 33 weniger als 2012, teilte das Statistikamt am Mittwoch mit. Bundesweit wurden im Vergleich zum Vorjahr knapp 103.000 registriert – 3,8 Prozent weniger. Zum Zeitpunkt des Eingriffs waren zwei Drittel der Brandenburgerinnen ledig, der Rest verheiratet. Etwa die Hälfte der Frauen waren zwischen 20 und 30 Jahre alt.

Direkter Draht zu Landtagskandidaten

Sechs Wochen vor der Landtagswahl können die Brandenburger Bürger mit mehr als 300 Direktkandidaten online in Kontakt treten. Auf der Webseite abgeordnetenwatch.de sei es möglich, die Kandidaten der Parteien im eigenen Wahlkreis zu befragen, sagte Roman Ebener vom Verein Parlamentwatch am Mittwoch. Vertreten sind die Kandidaten aller elf zugelassenen Listen. Die Fragen und Antworten werden veröffentlicht, vorher aber von Moderatoren überprüft, um beleidigende oder volksverhetzende Inhalte auszuschließen.