Unwetter

Schäden nach Gewittern und Überflutungen im Osten und Süden

Wegen heftiger Gewitter und Starkregen ist die Feuerwehr im Süden und Osten Brandenburgs binnen kurzer Zeit Dutzende Male ausgerückt.

Die größten Schäden im Süden gab es am Sonntagabend in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße, wie ein Feuerwehrsprecher am Montag berichtete. Der Blitz schlug ins Dach eines Cottbuser Wohnhauses ein. Verletzt wurde niemand, aber das Haus ist unbewohnbar. In einer Firma lief Wasser in eine Rauchmeldeanlage, die nach einem Kurzschluss einen Fehlalarm auslöste. Die vier Straßenbahnlinien fielen nach Angaben der Cottbusverkehr GmbH für rund zwei Stunden komplett aus. Die Feuerwehr rückte in der Stadt innerhalb von knapp drei Stunden wetterbedingt 154 Mal aus.

Im Landkreis Märkisch-Oderland waren es binnen drei Stunden 75 Einsätze. Zwischen Bad Freienwalde und Müncheberg lief Wasser in viele Keller und Baugruben, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Verletzt wurde offenbar niemand. Auch in der Uckermark rückten Feuerwehrleute wetterbedingt häufiger aus als an einem gewöhnlichen Sonntag.

In anderen Gebieten gab es vereinzelt Schäden. In Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) stürzte ein Telefonmast um. In Potsdam musste der Volkspark aufgrund einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes am Sonnabendabend geräumt und die geplante Feuerwerker-Sinfonie abgebrochen werden. Knapp 9000 Konzertbesucher mussten das Areal rasch verlassen. Zu Schaden ist niemand gekommen.