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Brandenburg

Prozess: „Maskenmann“-Angeklagter räumte Konto leer ++ Vermisster: Spaziergänger finden Leiche im Wald ++ Abschnitt: Weiterbau der A14 zur brandenburgischen Grenze ++ Zeremonie: Potsdamer Rabbiner werden in Wroclaw in Amt eingeführt

„Maskenmann“-Angeklagter räumte Konto leer

Der mutmaßliche „Maskenmann“ hat nach Schilderung eines Bankangestellten kurz vor seiner Festnahme im September 2013 sein Konto leergeräumt. Es habe sich um 168 Euro gehandelt, sagte der als Zeuge geladene Mitarbeiter vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) am Donnerstag. „Das Konto aufgelöst hat er nicht.“ An dem Angeklagten sei ihm damals in der Bankfiliale nichts Ungewöhnliches aufgefallen. „Für mich war er ein normaler Kunde wie jeder andere auch.“

Spaziergänger finden Leiche im Wald

Spaziergänger haben eine Leiche in einem Wald in Brandenburg/Havel gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Mann um einen 49 Jahre alten Vermissten handelt. Die Identifizierung sei aber noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Die Ermittler gehen nicht von einem Verbrechen aus. Der Mann aus Lübben sei in der psychiatrischen Landesklinik gewesen und im März verschwunden, hieß es. Am Donnerstag stießen die Spaziergänger auf seine Überreste und riefen die Polizei.

Weiterbau der A14 zur brandenburgischen Grenze

Der Bau der Autobahn 14 in Mecklenburg-Vorpommern kommt nach Süden voran. In gut einem Jahr soll die in Wismar beginnende Trasse über das im Bau befindliche Schweriner Kreuz über Ludwigslust bis Grabow befahrbar sein. Im Herbst sollen die Vorarbeiten für den Weiterbau bis zur brandenburgischen Landesgrenze beginnen. Wie Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) bei einem Baustellenbesuch bei Ludwigslust sagte, ging die schriftliche Bestätigung des Verkehrsministeriums für die Finanzierung des nächsten Bauabschnitts am Mittwoch in Schwerin ein.

Potsdamer Rabbiner werden in Wroclaw in Amt eingeführt

Absolventen des Abraham Geiger Kollegs der Universität Potsdam werden im polnischen Wroclaw (Breslau) in ihr geistliches Amt als Rabbiner und Kantoren eingeführt. Am 2. September 2014 werden vier Rabbiner und drei Kantoren in Anwesenheit von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in einer Synagoge ordiniert, wie das Kolleg am Donnerstag mitteilte. An der Zeremonie in der Synagoge zum Weißen Storch wird ein weiterer besonderer Gast teilnehmen – der neue Präsident der Weltunion für Progressives Judentum, Rabbiner Daniel Freelander.