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Brandenburg

Explosionen: Kriminelle sprengen Geld- und Fahrkartenautomaten ++ Steuerschulden: Ventilwächter und Parkkrallen kaum im Einsatz ++ Absturz: Berliner Pilot verunglückt bei Start mit Leichtflugzeug ++ Bodenschätze: Bei Beeskow beginnen Bohrungen nach Erdgas

Kriminelle sprengen Geld- und Fahrkartenautomaten

Unbekannte haben in Golzow bei Brandenburg/Havel einen Geldautomaten gesprengt. Nach Polizeiangaben hebelten sie eine Zugangstür zu einem Schaltervorraum auf und jagten das Gerät in die Luft. Unklar ist bislang, ob die Täter Bargeld erbeuteten. Ebenfalls am Montagmorgen sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten in Ludwigsfelde (Potsdam-Mittelmark) am Bahnhof Struveshof. Hier wird der Schaden auf 5000 Euro geschätzt.

Ventilwächter und Parkkrallen kaum im Einsatz

Parkkrallen und Ventilwächter, die Autoreifen platt machen, sind in Potsdam seit der Einführung vor drei Jahren kaum genutzt worden. Seit 2010 seien diese drastischen Maßnahmen bei offenen finanziellen Forderungen wie Steuerschulden oder Bußgeldern nur in insgesamt 20 Fällen zum Einsatz gekommen, teilte die Stadtverwaltung mit. Der Grund sei, dass die Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde erst andere Wertgegenstände pfändet.

Berliner Pilot verunglückt bei Start mit Leichtflugzeug

– Ein 29 Jahre alter Pilot eines Ultraleichtflugzeugs ist bei einem verunglückten Start in Niedergörsdorf (Teltow-Fläming) schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben stürzte er am Montag direkt nach dem Start aus zehn Metern Höhe aus noch unbekannter Ursache ab. Ein Rettungshubschrauber brachte den 29-jährigen Berliner mit schweren Kopfverletzungen in ein Spezialklinikum. Am Flugzeug entstanden nach Polizeiangaben bis zu 7500 Euro Schaden.

Bei Beeskow beginnen Bohrungen nach Erdgas

In der Nähe von Beeskow (Oder-Spree) haben die Arbeiten zum Aufspüren möglicher Erdgasvorkommen begonnen. Die am Montag gestarteten Bohrungen sollen bis mindestens in den September hinein andauern und würden auf konventionelle Weise erfolgen, teilte Bayerngas in München mit. Das Erdgas wird in etwa 2700 Meter Tiefe vermutet – Bohrungen von 1964 und 1989 lieferten dafür Anhaltspunkte, hieß es.