Sicherheit

Landeplätze für Rettungshubschrauber müssen saniert werden

Brandenburg muss viele seiner 23 Hubschrauberlandeplätze an Kliniken und Rettungsstationen modernisieren.

Fast die Hälfte ist nicht konform mit einer neuen Verordnung der Europäischen Union (EU), erklärte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) auf eine Anfrage der CDU-Fraktion. Sie versicherte aber, dass an allen 23 Landeplätzen der Betrieb von Rettungshubschraubern möglich sei. Davon würden zehn gegenwärtig an die neue, ab Ende Oktober wirksame Regelung angepasst. Darunter sind die Landeplätze in Frankfurt (Oder), Bad Belzig, Bad Saarow und Spremberg. Daneben gibt es noch etwa zwei Dutzend nicht genehmigte Landeflächen, etwa in Templin, Kyritz oder Wittstock, für die sich die Anforderungen nun ebenfalls erhöhen.

Die EU will mit der Verordnung die Luftrettungssicherheit in Europa erhöhen. Die Anforderungen an die Landeplätze der Kliniken wurden so verschärft, dass von bundesweit rund 1500 Hubschrauberlandeplätzen 400 künftig nicht mehr genutzt werden könnten, heißt es in einer Prognose der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Versorgungsprobleme könnten entstehen, da etwa die medizinisch beste Klinik nicht angeflogen werden dürfte, wenn sie keinen EU-konformen Landeplatz hat.