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Berlin & Brandenburg

Autobahn I: Fahrer eingeschlafen – Lkw bei Ziesar umgekippt ++ Autobahn II: Eine Fahrspur der A2 bei Wollin bleibt gesperrt ++ Ermittlungen: 62-Jähriger in seinem Haus getötet ++ Speichelproben: Neue Hinweise zu totem Baby in Potsdam

Fahrer eingeschlafen – Lkw bei Ziesar umgekippt

Ein 40 Tonnen schwerer Lastzug ist auf der A2 bei Ziesar umgekippt, weil der 37 Jahre alte Fahrer am Donnerstagmorgen am Steuer eingeschlafen ist und die Kontrolle über seinen Lkw verloren hat. Nach Polizeiangaben wurden er und sein

27 Jahre alte Beifahrer verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Während der Bergung übersah ein weiterer Lkw-Fahrer die Absperrungen und fuhr diese um. Der Mann blieb unverletzt. Aufgrund der beiden Unfälle wurde die A 2 in Richtung Magdeburg teilweise gesperrt.

Eine Fahrspur der A2 bei Wollin bleibt gesperrt

Nach der Teilsperrung der Autobahn 2 zwischen Ziesar und Wollin (Potsdam-Mittelmark) wegen Hitzeschäden sind zwei von drei Fahrstreifen in Richtung Magdeburg am Mittwochmittag zwar wieder freigegeben worden. Doch die rechte Fahrspur und der Standstreifen bleiben vorerst gesperrt. Sie sollen in den kommenden zwei Wochen generalüberholt werden. Betonplatten der 15 Jahre alten Autobahn hatten sich am Dienstag unter der Hitzestrahlung der vergangenen Tage um bis zu 20 Zentimeter angehoben.

62-Jähriger in seinem Haus getötet

Ein 62-Jähriger ist in seinem Wohnhaus getötet worden. Die Leiche wurde am Mittwoch von einem Nachbarn entdeckt, der einen Schlüssel zum Haus besitzt. Die Verletzungen deuteten laut Polizei auf eine „massive Gewalteinwirkung“ hin. Laut Obduktion sei der Mann wohl in der Nacht zu Dienstag ums Leben gekommen. Von den Tätern fehlte zunächst jede Spur. Auffällig sei, dass das Auto des Opfers nicht mehr am üblichen Platz in der Garage im Ortsteil Trebenow stand. Der 62-Jährige lebte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin allein in dem Haus.

Neue Hinweise zu totem Baby in Potsdam

Gut zweieinhalb Jahre nach dem Fund eines toten Babys in Potsdam haben die Ermittler 14 neue Hinweise. Ob darunter eine heiße Spur ist, werde noch überprüft, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West am Donnerstag. Noch immer ist nicht geklärt, wer im Jahr 2011 kurz vor Heiligabend die kleine Leiche an einem Garagenkomplex in Potsdam-West abgelegt hat. Um den Täter zu finden, hatten die Ermittler zur Abgabe einer Speichelprobe für einen DNA-Abgleich aufgerufen. Diejenigen, die noch keine Speichelprobe abgegeben haben, können das vom 11. August an tun.