Einweihung

Neue Glocken von St. Marien erklingen erstmals gemeinsam

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Marienkirche in Frankfurt/Oder wieder ein Geläut.

Unter den vier Glocken ist auch die größte Glocke Brandenburgs „Osanna“, hergestellt im März in der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck. Das Geläut wird an diesem Sonnabend der Öffentlichkeit vorgestellt. Um 18 Uhr sollen die Glocken erstmals gemeinsam klingen.

Auslöser wird ein symbolischer Knopfdruck sein. Am Pfingstsonntag ruft das Geläut wieder Gläubige zum Gottesdienst. „Nach über 70 Jahren ertönen die Glocken von St. Marien erstmals wieder gemeinsam als stimmgewaltiges Geläut“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Neben „Osanna“ zählen dazu die kleineren Glocken „Hedwig“ und „Adalbert“. Alle drei wurden in Innsbruck hergestellt. Die historische „Maria-Glocke“ von 1426 erhielt dort einen neuen Klöppel. Das Quartett war aufeinander abgestimmt worden. Für die neuen Glocken hatte sich der Förderverein St. Marienkirche Frankfurt (Oder) engagiert. 360.000 Euro kostete das Projekt, noch müssen 27.000 davon über Spenden eingeworben werden.