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Aus den Bezirken

Tempelhof-Schöneberg: Besuch in der Zukunft ++ Mitte: Bezirk präsentiert sich in Potsdamer Platz Arkaden ++ Neukölln: Für Reuterplatz endet Quartiersmanagement ++ Spandau: Gedenkfeiern für ehemals jüdische Nachbarn ++ Charlottenburg-Wilmersdorf: Brütende Vögel bei Arbeiten an Gebäuden geschützt ++ Treptow-Köpenick: Freiwilligenzentrum wegen Umzugs geschlossen ++ Steglitz-Zehlendorf: Tage der Alten Musik mit französischer Barockmusik

Besuch in der Zukunft

Von Visionen für künftige Städte haben sich 30 Schüler der Teltow-Grundschule auf dem Gelände des Schöneberger Gasometers einen Eindruck verschafft. Mit Bauhelmen und Schutzwesten erkundeten sie das Euref-Gelände, auf dem Themen wie erneuerbare Energien, biogasbetriebene Blockheizkraftwerke und intelligente Stromnetze die Hauptrolle spielen. Die Kinder durften bei der Besichtigung einer Baustelle selbst betonieren.

Bezirk präsentiert sich in Potsdamer Platz Arkaden

Unter dem Motto „Berlins beste Aussichten“ präsentiert sich vom heutigen Freitag an der Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Erdgeschoss der Potsdamer Platz Arkaden. Bis zum 25. Mai ist der Wandel in Berlins jüngstem Bezirk auf der Info- und Erlebnisplattform zu sehen. Im Mittelpunkt stehen fünf Kernbereiche: Die gute Gesundheitsversorgung, das Wohnen im Grünen, besondere Kultur- und Bildungsangebote, der vielfältige Wirtschaftsstandort sowie die Park- und Naturlandschaft. Die Ausstellung wird um 11 Uhr von Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff (CDU) und Centermanager Lutz Heinicke eröffnet.

Für Reuterplatz endet Quartiersmanagement

Das Quartiersmanagement Reuterplatz wird sich nach mehr als zehn Jahren Arbeit schrittweise aus dem Kiez zurückziehen. In den Jahren 2015 und 2016 soll eine sogenannte Verstetigung im Quartier erfolgen, um die sozialen Erfolge zu sichern. Die Quartiermanager verstärken in dieser Zeit die Netzwerke im Kiez. Nach 2016 wird der Reuterkiez auf Senatsbeschluss aus dem Programm „Soziale Stadt“ entlassen. Grund sind verbesserte Sozialdaten. Aus Sicht des Bezirksamtes ist das Gebiet „keineswegs problemfrei“. Selbsttragende Strukturen seien noch nicht erkennbar, sagte Baustadtrat Thomas Blesing (SPD).

Gedenkfeiern für ehemals jüdische Nachbarn

An zwei Orten im Bezirk gibt es am Sonntag Gedenkfeiern für jüdische Bewohner: Um 11 Uhr wird der Familie Weiss in der Pichelsdorfer Straße 97 gedacht, vor deren Haus Stolpersteine verlegt wurden. Sie wohnte dort über ihrem Geschäft, bevor drei der vier Familienmitglieder nach Auschwitz deportiert wurden. Um 15 Uhr enthüllt Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) eine Gedenktafel für Bewohner des Hauses Breite Straße 33. Schüler des Kant-Gymnasiums recherchierten die Verfolgung durch die Nationalsozialisten.

Brütende Vögel bei Arbeiten an Gebäuden geschützt

Bei Bauarbeiten an Gebäuden sollen Hauseigentümer den Artenschutz beachten, so Umweltstadträtin Elfi Jantzen (Grüne). Gebäudebrüter wie Haussperlinge, Hausrotschwänze, Mauersegler, Mehlschwalben und Fledermäuse seien geschützt. Ruhe- und Fortpflanzungsstätten (unabhängig davon, ob sie aktuell genutzt werden) seien ganzjährig geschützt. Sollten Arbeiten am Gebäude erforderlich werden, die einen Erhalt der Lebensstätten nicht zuließen, bedürfe es einer Befreiung durch die oberste Naturschutzbehörde bei der Senatsverwaltung. Auskunft auch im Bezirk, Tel. 9029-14551.

Freiwilligenzentrum wegen Umzugs geschlossen

Das Freiwilligenzentrum Sternenfischer zieht um in die Oberspreestraße 182. Wegen des Umzugs bleibt die Einrichtung, die Menschen berät, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, in den kommenden Tagen geschlossen. Sie öffnet wieder zu den gewohnten Sprechzeiten am 26. Mai (www.sternenfischer.org). Der bisherige Standort in der Müggelheimer Straße könnte zu einer Unterkunft für Obdachlose werden. Eine entsprechende Anfrage des Hauseigentümers werde derzeit von den zuständigen Stellen geprüft, teilte das Bezirksamt mit.

Tage der Alten Musik mit französischer Barockmusik

Die Internationalen 22. Steglitzer Tage für Alte Musik vom 19. bis 25. Mai haben als Thema „Französische Barockmusik“, mit Meisterkursen, Vorträgen und Konzerten. Das erste Konzert wird am 21. Mai um 20 Uhr im Gutshaus Steglitz an der Schloßstraße 48 gegeben – mit Musik, die am Hofe von Versailles gespielt wurde. Das Abschlusskonzert ist am 25. Mai, 18 Uhr, in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55. Dort präsentieren die Kursteilnehmer ihre Ergebnisse.