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Brandenburg

Justiz: Kein Urteil im Prozess um „Mord ohne Leiche“ in Sicht ++ Verfassungsschutz: Ministerium verteidigt Schulvisiten ++ Politik: Vize-Landrat Uhe siegt bei Direktwahl in der Prignitz

Kein Urteil im Prozess um „Mord ohne Leiche“ in Sicht

Ein Jahr nach Beginn ist kein Ende im Mordprozess um das Verschwinden einer hochschwangeren Jugendlichen aus Leegebruch (Oberhavel) in Sicht. Das Landgericht Neuruppin hat bis Mitte Juni weitere Termine bestimmt. Die Krankheit eines Richters und weitere Beweisanträge haben zu Verzögerungen geführt. Angeklagt sind der 35-jährige Ex-Freund der 17-Jährigen und dessen 61 Jahre alte Mutter.

Ministerium verteidigt Schulvisiten

Das Innenministerium hat Besuche des Verfassungsschutzes an Schulen verteidigt. Die Informationsveranstaltungen dienten der Aufklärung der Schüler, erklärte Innenminister Ralf Holzschuher (SPD). Mitarbeiter des Landesverfassungschutzes besuchen seit einigen Jahren Schulen und informieren über politischen Extremismus und verfassungsfeindliche Aktivitäten.

Vize-Landrat Uhe siegt bei Direktwahl in der Prignitz

Der bisherige Vize-Landrat Torsten Uhe ist neuer Landrat in der Prignitz. Der parteilose Kandidat der SPD gewann die erste Direktwahl in dem Landkreis überraschend deutlich mit 64,1 Prozent der Stimmen, so das vorläufige Endergebnis der Wahl vom Sonntag. Sein Herausforderer Andreas Giske (CDU) kam auf 26,4 Prozent. Die Wahl war notwendig geworden, weil Landrat Hans Lange (CDU) aus dem Amt scheidet.