Nachrichten

Brandenburg

Unfall: Schulbus verunglückt – Drei Verletzte ++ Luftfahrt: Mehdorn will mit kleinen Flugplätzen kooperieren ++ Nachtflugverbot: Woidke tief enttäuscht über das Berliner „Njet“

Schulbus verunglückt – Drei Verletzte

Zwei Schülerinnen und ein Busfahrer sind bei einem Schulbusunfall bei Bad Belzig zum Teil schwer verletzt worden. Der Bus sei am Donnerstagmorgen auf einer Landstraße mit einem Laster zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Die Wucht des Aufpralls traf die Fahrerkabine des Busses am stärksten. Mit schwersten Verletzungen wurde der 55-Jährige Fahrer per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zwei 15 und 17 Jahre alte Schülerinnen wurden leicht verletzt. Die anderen 24 Kinder blieben ohne Blessuren. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 150 000 Euro geschätzt. Die Unfallursache war noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Mehdorn will mit kleinen Flugplätzen kooperieren

Der Chef des neuen Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, will mit den kleinen Flugplätzen in Brandenburg enger zusammenarbeiten. Man wolle mit einer Stimme sprechen und den Luftfahrtstandort Berlin-Brandenburg gemeinsam voranbringen, sagte Flughafensprecher Lars Wagner am Donnerstag. Er bestätigte Informationen der „Märkischen Oderzeitung“ (Freitag), nach denen es dazu am Mittwoch ein Treffen in Neuhardenberg gegeben habe. Die Landeplätze könnten auch für Wartung, Instandhaltung und Trainingsflüge interessant werden. Konkrete Pläne gebe es aber nicht, sagte Wagner. Es werde kein Passagierverkehr von Schönefeld auf einen der umliegenden 15 Flugplätze verlagert.

Woidke tief enttäuscht über das Berliner „Njet“

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke (SPD) hat seiner Verärgerung darüber Luft gemacht, dass die Gesellschafterversammlung des BER das Nachtflugverbot nicht um eine Stunde bis 6 Uhr verlängert hat. Das „Njet“ aus Berlin habe ihn betroffen gemacht, sagte Woidke am Mittwoch. Er sei „zutiefst enttäuscht“. Brandenburg habe erwartet, dass Berlin dem Land bei der Fluglärmbegrenzung entgegen komme. Brandenburg werde nun dafür sorgen, dass technische Fragen in den Vordergrund rücken, und alle Möglichkeiten suchen, für mehr Nachtruhe zu sorgen. Mögliche Konsequenzen, wie die Ankündigung der Linken, künftige Geldzuweisungen mit Zugeständnissen beim Nachtflugverbot verknüpfen zu wollen, werde man prüfen, so Woidke.