Meldungen

BrandenburgNews

Polizei: Autodieb kann in der Dunkelheit fliehen ++ Europawahl: Woidke: EU ist direkte Antwort auf Weltkriege ++ Angriff: Ausgebüxtes Mädchen attackiert Lokführer ++ Kirche: Festgottesdienst im „Dom des Oderbruchs“

Autodieb kann in der Dunkelheit fliehen

Am Mittwochmorgen ist einer Streife der Bundespolizei ein blauer VW Caddy aus dem Saale-Orla-Kreis aufgefallen. Die Polizeibeamten wollten ihn daraufhin kontrollieren. Nachdem der Caddy angehalten hatte, sprang der Fahrer sofort aus dem Auto, flüchtete auf ein angrenzendes Gehöft und entkam im Schutz der Dunkelheit. Am Fahrzeug entdeckten die Beamten deutliche Aufbruchspuren an der Fahrertür. Der Besitzer des Autos hatte zum Zeitpunkt der Kontrolle den Diebstahl noch nicht bemerkt.

Woidke: EU ist direkte Antwort auf Weltkriege

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Brandenburger zu einer aktiven Beteiligung an der Europawahl am 25. Mai aufgerufen. „Die Europäische Union ist die direkte Antwort auf die bitteren Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkriegs“, sagte Woidke bei einer Gedenkveranstaltung in Potsdam zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Stimmungsmache europakritischer Parteien stimme ihn bedenklich, sagte Woidke weiter. Denn mit der EU habe Europa einen Weg gefunden, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Ausgebüxtes Mädchen attackiert Lokführer

Ein ausgerissenes Mädchen hat im Zug von Tantow nach Angermünde (Landkreis Uckermark) den Triebfahrzeugführer angegriffen. Die 14-Jährige trat, kratzte und biss ihn, als sie am Ostermontag ohne Fahrkarte erwischt wurde, wie die Bundespolizei erst am Mittwoch berichtete. Bundespolizisten nahmen das Mädchen daraufhin in Angermünde in Empfang. Die 14-Jährige setzte sich auch dabei derart zur Wehr, dass die Beamten ihr Handschellen anlegen mussten. Das Mädchen war aus einer betreuten Wohngruppe weggelaufen.

Festgottesdienst im „Dom des Oderbruchs“

Die Sanierung des sogenannten Doms des Oderbruchs, der Kirche in Neuküstrinchen, ist abgeschlossen. Seit 2011 wurde rund eine Million Euro investiert, teilte der Evangelische Kirchenkreis Oderbruch am Mittwoch mit. Zum Abschluss der Arbeiten feiert die Gemeinde am kommenden Sonntag einen Festgottesdienst. Für die Sanierung hatte sie Geld unter anderem vom Land und der Denkmalbehörde erhalten. Dazu kamen eigene Mittel und Spenden.