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Unfall: Mann will Hund einfangen und wird von Zug überrollt ++ Prozess: Streit ums Rauchen geht in Karlsruhe weiter ++ Immobiliengeschäfte: Untersuchungsausschuss beendet seine Arbeit

Mann will Hund einfangen und wird von Zug überrollt

Ein 48-jähriger Mann ist bei Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) von einem Zug erfasst worden, als er seinen Hund einfangen wollte. Der Mann ging am Dienstagabend an der Bahnstrecke Berlin–Dessau mit seinem Hund spazieren, als sich das Tier losriss und über die Gleise lief. Der 48-Jährige folgte dem Hund. Dabei übersah er einen Regionalexpress. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Zugführer erlitt einen Schock. Die Strecke war mehr als zwei Stunden gesperrt.

Streit ums Rauchen geht in Karlsruhe weiter

Ein Nachbarschaftsstreit ums Rauchen soll nun auch den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe beschäftigen. Die Kläger aus Premnitz in Brandenburg akzeptieren nicht, dass sie den Zigarettenrauch von der Etage unter ihnen ertragen sollen. „Das schriftliche Urteil ist heute zugestellt worden. Ich werde nun einen beim BGH zugelassenen Anwalt bitten, die Revision vorzubereiten“, sagte ihr Anwalt Nils Ahrens. Das Landgericht Potsdam hatte die Klage seiner Mandanten gegen ein Raucher-Ehepaar in der Berufungsinstanz abgewiesen (Az.: 1 S 31/13).

Untersuchungsausschuss beendet seine Arbeit

Der sogenannte Krampnitz-Untersuchungsausschuss zu Immobilienaffären in Brandenburg will nach dreieinhalb Jahren seine Arbeit beenden. Mehr als 40 Zeugenbefragungen und gut hundert Beweisanträge hätten keine Belege für angebliche Rechtsverstöße der Landesregierung beim Verkauf von Grundstücken erbracht, sagte SPD-Obmann Mike Bischoff am Mittwoch. Im Fall einer früheren Militärfläche in Bad Saarow (Oder-Spree) müsse nun die Justiz Hinweisen auf Unregelmäßigkeiten nachgehen.