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Erklärung: Jüdische Gemeinden drängen auf Bau der Synagoge ++ Korruption: Amtsdirektorin von Wusterwitz verurteilt ++ Bildung: Senatorin Münch verteidigt Abitur nach zwölf Jahren ++ Ausstellung: Park Sanssouci im Zeichen des Klimawandels

Jüdische Gemeinden drängen auf Bau der Synagoge

Zwei der drei jüdischen Gemeinden in Potsdam drängen auf den Bau der Synagoge in der Landeshauptstadt. Die Jüdische Gemeinde Potsdam und die Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg drückten in einer am Montag verbreiteten gemeinsamen Erklärung ihre große Sorge darüber aus, dass die Landesregierung noch immer keine Entscheidung dazu getroffen habe.

Amtsdirektorin von Wusterwitz verurteilt

Die Amtsdirektorin von Wusterwitz (Potsdam-Mitelmark) ist rechtskräftig wegen Korruption verurteilt. Wie das Oberlandesgericht (OLG) in Brandenburg/Havel am Montag mitteilte, muss sie wegen Vorteilsannahme 4000 Euro Geldstrafe zahlen. Laut Urteil hatte die Frau eine Behörden-Weihnachtsfeier vom sogenannten Müllpaten finanzieren lassen, der sich so Aufträge zur Sanierung von Mülldeponien sichern wollte.

Senatorin Münch verteidigt Abitur nach zwölf Jahren

Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) hat das Festhalten am Abitur nach zwölf Jahren („Turbo-Abi“) verteidigt. Münch sagte am Montag im RBB-Inforadio, die Debatte darüber werde in Brandenburg gelassener geführt als in den westlichen Bundesländern, weil es hier eine Wahlmöglichkeit gebe: Über das Gymnasium gehe es in sechs Jahren zum Abitur, über die Gesamtschule oder das Oberstufenzentrum in sieben.

Park Sanssouci im Zeichen des Klimawandels

Im Park Sanssouci rücken mit der Ausstellung „Paradiesapfel“ erstmals Zukunftsthemen wie Naturschutz und Klimawandel in den Fokus. Auf der etwa 300 Hektar großen barocken Anlage sollen vom 18. April bis 31. Oktober 19 Stationen historische und aktuelle Facetten darstellen, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit.