Auszeichnung

Landtag verleiht neue Medaille an verdiente Brandenburger

KZ-Überlebende, die als Zeitzeugen wirken, Soldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren und Ehrenamtler zählen zu den ersten Brandenburgern, die der Landtag mit seinen neu gestifteten „Medaillen zur Anerkennung von Verdiensten für das Gemeinwesen“ geehrt hat.

„Jeder noch so kleine Beitrag für das friedliche Miteinander stellt einen wichtigen Baustein für den Zusammenhalt der Gesellschaft dar“, betonte Landtagspräsident Gunter Fritsch am Freitag bei einem Festakt in Potsdam. Der Landtag hatte im Juni vergangenen Jahres beschlossen, diese Ehrung einzuführen. Jährlich sollen damit maximal 30 Menschen gewürdigt werden. „Wir wissen es zu schätzen, dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich mit Engagement und Mut, uneigennützig und auf Kosten persönlicher Entbehrungen in den Dienst Anderer zu stellen“, betonte CDU-Fraktionschef Michael Schierack in seiner Laudatio für Vertreter der Bundeswehr. Insgesamt erhielten 19 Männer und 10 Frauen die Auszeichnung.

Die Metall-Medaille mit einem Durchmesser von 35,5 Millimeter zeigt auf einer Seite Brandenburgs Wappentier, den Adler, sowie die Aufschrift „Landtag Brandenburg – Der Präsident“, auf der anderen Seite eine Abbildung des neuen Landtagsgebäudes und die Worte „In Dank und Anerkennung“.