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Flucht: Mann stürzt in eiskalten Kanal ++ Unglück: Kind trinkt Reinigungsmittel ++ Klimawandel: Experten beraten über Zukunft von Sanssouci

Mann stürzt in eiskalten Kanal

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Mann in Brandenburg/Havel in den eiskalten Silokanal gesprungen. Beamte hatten am Sonnabendabend ein Auto kontrolliert, als der Beifahrer plötzlich aus dem Fahrzeug flüchtete und sich in den etwa 20 Meter breiten Kanal stürzte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Gegen den 29-Jährigen lagen gleich mehrere Haftbefehle vor. Er schwamm bis ans andere Ufer, konnte dort aber festgenommen werden. Der Mann war unterkühlt und wurde ärztlich versorgt. Der Gesuchte sollte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden.

Kind trinkt Reinigungsmittel

Eine Siebenjährige hat in Kützkow (Potsdam-Mittelmark) Reinigungsmittel getrunken und ist schwer verletzt worden. Beim Spielen goss das Kind die Chemikalien, darunter WC- und Rohrreiniger, in eine Spielzeuggießkanne und trank daraus, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Die Mutter war nicht im Zimmer. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen in Rachen und Speiseröhre und kam auf die Intensivstation eines Berliner Krankenhauses. Gegen die 40-jährige Mutter wurde Anzeige wegen Verletzung der Fürsorge- und Aufsichtspflicht gestellt.

Experten beraten über Zukunft von Sanssouci

Der seit Generationen vertraute Anblick des Parks von Potsdam Sanssouci könnte sich verändern. „Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der Region schon heute zu spüren“, sagte der Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Michael Rohde. Auf einem Expertenkolloquium beraten am 20. März Fachleute im Schloss Glienicke, was in den historischen Gärten zu tun sei.