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Geschichte und Zukunft

Preußen Der Gebäudekomplex auf dem Brauhausberg wurde 1899 bis 1902 unter Kaiser Wilhelm II. von Franz Heinrich Schwechten im englischen Stil errichtet. Er beherbergte eine Kriegsschule, in der Eliteoffiziere der preußischen Armee ausgebildet wurden. 1919 wurde das Gebäude dem Reichsarchiv übergeben, 1936 entstand an gleicher Stelle das Heeresarchiv.

DDR Am 14. April 1945 geriet das Gebäude bei Bombardierungen durch englische Flugzeuge in Brand und wurde teilweise zerstört. Nach der Wiederherstellung beherbergte der Komplex von 1946 bis 1952 die SED-Landesleitung Brandenburg, anschließend die SED-Bezirksleitung Potsdam. Aus dieser Zeit stammt der Beiname „Kreml“.

BRD 1990 zog der Brandenburgische Landtag in den Backsteinbau und blieb dort bis Ende 2013. Das Landesfinanzministerium will über eine vereinfachte Ausschreibung einen Investor finden. Ziel ist die Unterbringung von Teilen des am Telegrafenberg ansässigen Geoforschungszentrums und wissenschaftsnaher Wirtschaft sowie Wohnbebauung.