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Tradition: Landtag: Weißer Adler wird ausgetauscht ++ Schöneburg-Affäre: Handy und Schuldscheine in Zelle gefunden ++ Justiz: Gutachten im Prozess um Gewalt im Cockpit ++ Streusalz: Landesbetrieb profitiert nicht vom milden Winter

Landtag: Weißer Adler wird ausgetauscht

Der kritisierte weiße Adler im neu gebauten Potsdamer Landtag wird möglicherweise noch vor der Sommerpause durch ein rotes Wappentier ersetzt. Das Landtagspräsidium beschäftigte sich in nicht öffentlicher Runde am Mittwochabend mit dem Thema, wie Teilnehmer am Donnerstag bestätigten. Ein Beschluss sei noch nicht gefasst worden, die Zeichen stünden aber gut. Die „Märkische Oderzeitung“ hatte berichtet, dass die Tage des weißen Vogels an der Stirnseite des Sitzungssaals gezählt seien.

Handy und Schuldscheine in Zelle gefunden

Im Fall des zurückgetretenen Justizministers Volkmar Schöneburg (Linke) steht sein Staatssekretär Ronald Pienkny im Verdacht, dem Landtag wesentliche Tatsachen verschwiegen zu haben. Der neue Justizminister Helmuth Markov (Linke) räumte am Donnerstag im Rechtsausschuss ein, dass am 13. Dezember in der Zelle eines früheren Mandanten Schöneburgs Schuldscheine, ein Handy und ein Imbusschlüssel gefunden worden waren. Pienkny hatte erklärt, bei Durchsuchungen seien keine Gegenstände aufgetaucht.

Gutachten im Prozess um Gewalt im Cockpit

Im Prozess gegen einen Flugschüler wegen Mordversuchs hat ein Rechtsmediziner von zahlreichen, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen des Opfers berichtet. Der Angeklagte soll im Juni 2013 seinem Fluglehrer in der Luft erst mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen und dann versucht haben, die Sportmaschine zum Absturz zu bringen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Flugschüler töten wollte. Der Fluglehrer hatte die Cessna auf einem Feld notlanden können.

Landesbetrieb profitiert nicht vom milden Winter

Der kurze und vergleichsweise milde Winter hat dem Brandenburger Landesbetrieb für das Straßenwesen bislang keine finanziellen Einsparungen beschert. Das eingelagerte Streusalz sei bereits bezahlt, sagte Sprecherin Cornelia Mitschka. Verträge regelten auch, dass verbrauchtes Streusalz kontinuierlich nachgeliefert werde. Möglicherweise reduzierten sich für die kommende Saison die Ausgaben. Die im ganzen Land verteilten Lager könnten etwa 70.000 Tonnen aufnehmen.