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Erfolg: Bundespolizei fasst Reifen- und Dieseldiebe ++ Regierung: Woidke spricht Christoffers sein „volles Vertrauen“ aus ++ Bildung: Universität soll bekannter werden ++ Geschichte: Ausstellung über mittelalterliche Lausitz

Bundespolizei fasst Reifen- und Dieseldiebe

Einen mutmaßlichen Dieb mit über 150 gestohlenen Reifen an Bord hat die Bundespolizei bei Frankfurt (Oder) gefasst. Der Mann war am Mittwoch mit seinem Transporter auf der A12 Richtung Polen unterwegs und fiel bei einer Kontrolle auf, so die Bundespolizei am Donnerstag. Die fabrikneuen Reifen stammten von einem Spediteur, dem 400 Reifen gestohlen worden waren. Ebenfalls auf der A12 gefasst wurden zwei mutmaßliche Kraftstoffdiebe mit 500 Litern Diesel.

Woidke spricht Christoffers sein „volles Vertrauen“ aus

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich am Donnerstag hinter seinen angeschlagenen Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) gestellt. „Herr Christoffers hat mein volles Vertrauen“, sagte Woidke. Der Minister werde weiter zu allen Fragen zur umstrittenen Millionenförderung der Biotechnikfirma Human Biosciences Stellung nehmen. Ob er am Montag in der Sondersitzung des Landtags eine Regierungserklärung abgeben werde, sei noch offen, sagte Woidke.

Universität soll bekannter werden

Der designierte Gründungspräsident der neuen Lausitzer Universität, Jochen Zimmermann, will der Hochschule überregional Bedeutung verschaffen. „Ziel ist, die Universität als nationale und internationale Forschungsinstitution zu positionieren“, sagte Zimmermann. Der Wirtschaftswissenschaftler soll im Juni der erste Präsident der 2013 gegründeten Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg werden. Vor allem die Ingenieurwissenschaften müssten gestärkt werden, sagte Zimmermann.

Ausstellung über mittelalterliche Lausitz

Wie die Niederlausitz im frühen Mittelalter aussah, zeigt eine Ausstellung im Kreishaus Forst (Spree-Neiße). Die archäologische Zeitreise führe die Besucher 1000 Jahre in die Vergangenheit, wie die Kreisverwaltung am Donnerstag mitteilte. Damals bestand die Niederlausitz zu großen Teilen aus Wald, die Siedler verständigten sich in slawischer Sprache. Die Ausstellungsstücke stammen aus dem Heimatmuseum Dissen und der dazugehörigen Freilichtanlage „Stary Lud“.