Bauvorhaben

Gute Aussichten für den Wetterdienst

Mehr als 20 Gebäude hat der ehemalige Meteorologische Dienst der DDR in einem Waldgebiet am Potsdamer Stadtrand hinterlassen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) als Nachfolger soll nun einen rund 32 Millionen Euro teuren Neubau bekommen. „Die Mitarbeiter müssen während der Bauarbeiten für einige Jahre in Ausweichquartiere in Potsdam umziehen“, sagt Eberhard Schütz, der beim DWD die zuständige Arbeitsgruppe leitet. Wie der Neubau aussehen soll, steht bereits fest. Seit Dienstag sind die Entwürfe aus einem Architektenwettbewerb im Potsdamer Kutschstall, Am Neuen Markt 9a–b, zu sehen. Der Meteorologische Dienst der DDR galt einst als Wetterschaltzentrale des Ostens. Heute ist es eine Niederlassung des DWD. Die rund 180 Mitarbeiter liefern Wettervorhersagen für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und erstellen meteorologische Gutachten.