Terminplan

Baubehörde: Testbetrieb am BER im Juli realistisch

Der geplante Testbetrieb am neuen Hauptstadtflughafen BER ab 1. Juli ist aus Sicht der zuständigen Baubehörde machbar.

„Die entsprechenden Antragsunterlagen sind bei uns eingegangen und werden voraussichtlich im März geprüft sein“, sagte Landrat Stephan Loge (SPD) vom zuständigen Landkreis Dahme-Spreewald. Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn hatte den Antrag gestellt, den Airport-Testbetrieb mit etwa zehn Starts und Landungen am Tag beginnen zu dürfen. Ein erster Antrag war im vergangenen Jahr abgelehnt worden. Nun sei ein „Qualitätssprung“ erkennbar, sagte Loge.

Mehdorn hatte am Mittwoch den Verkehrsausschuss des Bundestags über die Vorbereitungen für die geplante Teileröffnung informiert. „Wir gehen davon aus, dass wir das in den nächsten Wochen schaffen und dann entsprechend die Genehmigung vom Aufsichtsrat kriegen, sodass wir unseren Terminplan abarbeiten“, erklärte Mehdorn. Einen Eröffnungstermin für den gesamten Airport nannte der Manager nicht.

Unterdessen ist auf der BER-Baustelle der Umbau der Sprinkleranlage im Nordflügel des Terminals abgeschlossen. Nun stünden Tests und Abnahmen an, sagte ein Flughafensprecher. Die Anlage soll Brände im Terminal mit ihren mehr als 50.000 Sprinklerköpfen löschen. Die werden in drei Abschnitte aufgeteilt. Fällt ein Teil aus, bleibt der benachbarte Abschnitt intakt und kann das nötige Löschwasser einspeisen.