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Luftsicherheit: Passagier gefährdet Landeanflug auf Schönefeld ++ Kampagne: Land wirbt bundesweit um neue Lehrer

Passagier gefährdet Landeanflug auf Schönefeld

Ein widerspenstiger Passagier hat den Landeanflug einer Maschine auf den Flughafen Berlin-Schönefeld behindert. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der 59-jährige Mann aus Berlin sich am Mittwoch zunächst geweigert, seinen Platz einzunehmen und sich anzuschnallen. Der Pilot brach daraufhin den ersten Landeanflug der Maschine ab, die aus Paris kam – der zweite war dann erfolgreich, nachdem der Fluggast die Anweisungen befolgt hatte. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Den 59-Jährigen könnte laut Bundespolizei eine Geldbuße bis zu 25 000 Euro erwarten. Eine Gefährdung des Luftverkehrs habe nicht bestanden.

Land wirbt bundesweit um neue Lehrer

Das brandenburgische Bildungsministerium plant eine bundesweite Anzeigenkampagne zur Anwerbung von Lehrern. „Für das kommende Jahr suchen wir die Rekordzahl von 900 bis 1000 Lehrern“, sagte Ministeriumssprecher Stephan Breiding. Es gingen sehr viele ältere Lehrer in den Ruhestand und im Land gebe es nicht genügend geeigneten Nachwuchs. Zudem ist die Wochenstundenzahl der Lehrer ab dem kommenden Schuljahr um eine Stunde reduziert worden. „Allein dafür brauchen wir rund 400 neue Kollegen“, sagte Breiding. Zum Eindämmen des Unterrichtsausfalls werden 100 weitere Lehrer eingestellt.