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Gesundheit: Noroviren setzen Brandenburgern weiter zu ++ Landtag: CDU fordert Sondersitzung des Landtags zu Christoffers ++ Justiz: Noch kein Ende im Prozess um „Mord ohne Leiche“ ++ Geologie: Einstiger Bergbau um Frankfurt: Stollen bald dicht

Noroviren setzen Brandenburgern weiter zu

Die Noroviren setzen den Brandenburgern weiter zu. Die Zahl der Infizierten sei jedoch 2013 im Jahresvergleich leicht gesunken, teilte das Gesundheitsministerium mit. Es erkrankten 4462 Menschen, 2012 waren es noch 5383. In der Norovirus-Saison – die Krankheit tritt von Anfang Oktober bis Anfang Januar besonders gehäuft auf – gab es allerdings einen Anstieg. 2013/2014 wurden nach den Angaben rund 2245 Fälle gemeldet, in der Saison zuvor waren es rund 1700. Der Höhepunkt wurde 2011/2012 mit rund 3100 Betroffenen erreicht.

CDU fordert Sondersitzung des Landtags zu Christoffers

Die CDU-Fraktion fordert eine Sondersitzung des Landtags zur Klärung der Vorwürfe gegen Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke). Der Minister steht wegen umstrittener Millionenförderungen des insolventen Unternehmens Odersun und der Biotechnik-Firma Bioscience unter Druck. Außerdem drangen angebliche Querelen mit seinem Staatssekretär an die Öffentlichkeit. Dazu müsse Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im Landtag Stellung nehmen.

Noch kein Ende im Prozess um „Mord ohne Leiche“

Knapp acht Monate nach Beginn des Mordprozesses um das spurlose Verschwinden einer hochschwangeren Jugendlichen ist immer noch kein Ende in Sicht. Angeklagt wegen Mordes ist der 34-jährige Ex-Freund der Jugendlichen. Auf der Anklagebank sitzt auch die Mutter des 34-Jährigen, die ihren Sohn und einen 79 Jahre alten Bekannten zu der Mordtat angestiftet haben soll. Die Angeklagten schweigen. Der Indizienprozess kommt nur mühsam voran. Die Leiche der jungen Frau aus Leegebruch (Oberhavel) ist allerdings bis heute verschwunden.

Einstiger Bergbau um Frankfurt: Stollen bald dicht

Knapp 90 Jahre nach dem Ende der Braunkohleförderung in Frankfurt (Oder) werden immer noch alte Stollen gefüllt. Dazu werde Asche hineingepumpt, die aus der Verbrennung in Steinkohle- und Braunkohlekraftwerken entstehe, teilte ein Sprecher des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe mit. Das Verfüllen soll bis Anfang Juni abgeschlossen sein. „Wir planen aber weitere Arbeiten“, so der Sprecher.