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Nahverkehr: Potsdamer Variobahnen außer Betrieb genommen ++ Gastronomie: Auf Schloss Neuenhagen geht Cafébetrieb los ++ Verbraucherschutz: Land unterstützt Arbeit mit 1,6 Millionen Euro ++ Tourismus: Stadt Trebbin plant Nacktwanderweg

Potsdamer Variobahnen außer Betrieb genommen

Die modernsten Straßenbahnen der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH sind wegen Entgleisungsgefahr vorsorglich stillgelegt worden, berichten die „Märkische Allgemeine“ und die „Potsdamer Neueste Nachrichten“. Bei den Variobahnen seien bei Routinekontrollen Fehler an den Rädern festgestellt worden. Deshalb wurden seit Mittwochabend 13 der 14 Bahnen vorläufig stillgelegt. Das Unternehmen versuche nun, mit dem Hersteller Stadler die Fehler abzustellen.

Auf Schloss Neuenhagen geht Cafébetrieb los

Kunst und Kaffee ziehen in ein fast 500 Jahre altes Schloss im Oderbruch ein: Am Sonnabend eröffnet Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) das teilsanierte Schloss Neuenhagen bei Bad Freienwalde. Mit der Sanierung sei ein einzigartiges Kulturgut vor dem Verfall gerettet worden, so das Infrastrukturministerium am Freitag. Eine Familie hat das Schloss gekauft, baut es nach und nach um. Das Land hat die Sanierung unterstützt. In dem 1575 erbauten Schloss kann man nicht nur Torte essen, sondern bald auch übernachten.

Land unterstützt Arbeit mit 1,6 Millionen Euro

Das Land Brandenburg unterstützt die Arbeit der Verbraucherzentrale in diesem Jahr mit insgesamt 1,6 Millionen Euro. Das teilte das Verbraucherschutzministerium am Freitag in Potsdam mit. Mehr als 71.000 Verbraucher nahmen 2012 die Leistungen der Verbraucherzentrale Brandenburg in Anspruch. Verbraucherschutzministerin Anita Tack (Linke) kritisierte, dass die Bundesregierung bisher keine gesetzliche Grundlage dafür geschaffen habe, dass unrechtmäßige Gewinne von Unternehmen für die Verbraucherarbeit genutzt werden könnten.

Stadt Trebbin plant Nacktwanderweg

Der in der Stadt Trebbin (Kreis Teltow-Fläming) geplante Nacktwanderweg wird wohl erst 2015 eröffnet. Es wäre der dritte in Deutschland nach einem im Harz und einem in der Lüneburger Heide, berichtete die „Märkische Allgemeine“. Das Projekt habe sich verzögert, weil es noch Diskussionen über die Route gebe. Eine 2013 erprobte Strecke in den Glauer Bergen komme wegen zu vieler Anwohner und Gäste des Naturparkzentrums nicht infrage. Trebbin verspricht sich von dem Nacktwanderweg zusätzliche Touristen.