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Zigaretten: Flucht in Sackgasse: Zoll fasst Schmuggler ++ Braunkohle: Ökofilmtour zeigt Umweltprobleme der Lausitz ++ Schülerzuwachs: Musik- und Kunstschulen fordern mehr Unterstützung ++ Kampagne: Botschafter für die Verkehrssicherheit gesucht

Flucht in Sackgasse: Zoll fasst Schmuggler

Einen Zigarettenschmuggler mit 120.000 unverzollten Zigaretten im Gepäck haben Zollfahnder in Guben (Spree-Neiße) gefasst. Bei einer Kontrolle am Donnerstag flüchtete der 31-Jährige mit seinem Auto, wie das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Freitag mitteilte. Der Mann aus Polen fuhr aber in eine Sackgasse und konnte dort von den Beamten gestellt werden. Bei einem Blick in das Fahrzeug fanden sich die Zigaretten mit russischen und weißrussischen Steuerzeichen. Der Steuerschaden liegt bei rund 23.000 Euro.

Ökofilmtour zeigt Umweltprobleme der Lausitz

Die Lausitz steht im Mittelpunkt der „Ökofilmtour“, die am Montag in Potsdam eröffnet wird. Bei Deutschlands längstem Filmfestival würden die „Naturschönheiten“, aber auch Umweltprobleme durch den Lausitzer Braunkohle-Bergbau thematisiert, sagte Festivalleiter Ernst-Alfred Müller. Insgesamt stehen 45 Kino- und Fernsehfilme sowie 22 Kurzfilme auf dem Programm, die Ökofilmtour läuft bis Ende April.

Musik- und Kunstschulen fordern mehr Unterstützung

Brandenburgs Musik- und Kunstschulen fehlt es nach eigener Darstellung weiter an Geld. Das novellierte Gesetz zur Förderung der Einrichtungen verbessere die Situation nicht, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Brandenburger Kunst- und Musikschulen, Thomas Falk. Für die Kunstschulen stünden 90.000 Euro zur Verfügung. Um die Bildung in den bildenden und darstellenden Künsten so voranzubringen wie in der Musik, wären 400.000 Euro erforderlich. Die Musikschulen werden mit 2,6 Millionen Euro gefördert – wie schon im Jahr 2000, trotz höherer Schülerzahlen.

Botschafter für die Verkehrssicherheit gesucht

Für die in Brandenburg laufende Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ werden wieder „Schutz(b)engel“ gesucht. Sie seien als Botschafter unterwegs, um Jugendliche und junge Erwachsene über die Risiken im Straßenverkehr aufzuklären, teilte das Verkehrsministerium am Freitag mit. Sie sind leicht erkennbar an ihren blauen Perücken und an den goldenen Flügeln. Die „Schutz(b)engel“ sollen zwischen 18 und 25 Jahre alt sein, so das Ministerium.