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Bürgermeisterwahl: Parteilose und Bewerber der CDU vor Stichwahl ++ Ausstellung: Porträt von Hitler soll im Landtag bleiben ++ Kommunikation: Direkter Dialog mit Dietmar Woidke ++ Tourismus I: Winter-Urlaub im Spreewald liegt im Trend ++ Tourismus II: Kunst für Radler in der Uckermark

Parteilose und Bewerber der CDU vor Stichwahl

Das neue Oberhaupt der Stadt Spremberg (Spree-Neiße) wird in einer Stichwahl am 26. Januar ermittelt, teilte der Wahlleiter nach einem ersten Wahlgang am Sonntag mit. Dabei hatten nach dem vorläufigen Endergebnis die parteilose Kandidatin Christine Herntier mit 35,4 Prozent die Nase knapp vor dem CDU-Bewerber Hartmut Höhna mit 32,9 Prozent. Gut 53 Prozent der rund 20.000 Wahlberechtigten hatten ihre Stimme abgegeben.

Porträt von Hitler soll im Landtag bleiben

SPD, Linke und Grüne in Brandenburg halten an der umstrittenen Kunstausstellung mit Porträts von Hitler und Goebbels im neuen Landtag fest. „Es gibt keinen Anlass, die Ausstellung um- oder abzuhängen“, sagte ein SPD-Fraktionssprecher am Sonntag. Die Kunstkommission des Landtages habe sich für diese Präsentation entschieden. CDU und FDP kritisierten die Entscheidung. Wie berichtet werden im Landtag 112 Arbeiten des Berliner Künstlers Lutz Friedel gezeigt.

Direkter Dialog mit Dietmar Woidke

Die Brandenburger können ab 13. Januar über das Internet direkt mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kommunizieren. Dafür wird ein interaktiver Bürgerdialog eröffnet, wie die Staatskanzlei am Sonntag in Potsdam berichtete. Woidke nimmt damit eine Tradition seines Vorgängers Matthias Platzeck (SPD) auf. Auf der Seite direktzu/Woidke könnten Bürger Fragen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens an Woidke stellen.

Winter-Urlaub im Spreewald liegt im Trend

Der Spreewald wird auch in der kalten Jahreszeit als Urlaubsziel immer beliebter. Winter im Spreewald – das liege im Trend, so der Geschäftsführer der Tourimus-Marketing Brandenburg GmbH, Dieter Hütte. Angeboten werden etwa Winterkahnfahrten oder Wellness-Urlaub. Übernachteten dort im Januar und Februar 2003 noch etwa 30.000 Touristen, seien es Anfang 2013 bis zu 58.000 gewesen. Für diesen Winter liegen noch keine Daten vor.

Kunst für Radler in der Uckermark

Radtouristen können sich auf Kunst am uckermärkischen Radweg von Templin nach Fürstenwerder „Spur der Steine“ freuen. Am 14. Januar, 13 Uhr, wird das erste von sechs Kunstobjekten übergeben, die Skulptur „Göttin des Wassers“ von Astrid Mosch. Die wird vor dem Gebäude des Zweckverbandes Wasserversorgung der Westuckermark stehen, an dem der 53 Kilometer lange Radweg vorbeiführt. Bis April sollen alle Kunstwerke aufgestellt sein.