Zustandsbericht

Bericht über den Wald: Deutlich mehr Schäden bei Kiefern

Der Zustand der märkischen Kiefer hat sich im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert.

2013 war nur noch die Hälfte der Kiefernwälder ohne sichtbare Schäden. Im Vorjahr waren es noch fast zwei Drittel gewesen. Das geht aus dem Waldzustandsbericht 2013 hervor, den das Agrarministerium auf seiner Internetseite veröffentlichte. Als Ursache wird die massenhafte Vermehrung von Gallmücken angesehen. Die Schädlinge können starke Nadelverluste verursachen.

Im Gegensatz zu den Kiefern entwickelten sich die Eichenbestände besser. Der Anteil der Eichen ohne sichtbare Schäden sei von etwa zehn Prozent auf rund ein Drittel gestiegen, heißt es im Bericht. Dennoch blieben die Eichen die am stärksten geschädigte Baumart im Land. Das kühl-feuchte Frühjahr 2013 hatte offensichtlich positive Auswirkungen auf die Blattentwicklung bei Eichen und auch Buchen.

Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) stellt den Bericht am Montag in Potsdam vor und erläutert die Ergebnisse für die 1,1 Millionen Hektar Wald – Brandenburg gehört zu den waldreichsten deutschen Bundesländern. Der Bericht wird seit 1991 regelmäßig erstellt.