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Wachkomapatient: Für Kampfhund Tascha fehlen immer noch Dokumente ++ Einsturzgefahr: Stadt verklagt Baufirmen wegen Sporthallen ++ Schlosshotel: Cecilienhof wird bis 2017 saniert ++ Umfrage: SPD liegt in der Wählergunst vorn

Für Kampfhund Tascha fehlen immer noch Dokumente

– Der Streit um Kampfhund Tascha, bester Freund des kranken Wachkomakindes Dylan aus Schönwalde/Glien (Havelland), schwelt weiter. Im Dezember war der Hund bei Bekannten in Berlin angemeldet worden, wo das Verbot nicht gilt. Besuchsweise kam Tascha nach Brandenburg. Nun wolle die Familie erreichen, dass Tascha in Schönwalde/Glien angemeldet werde, sagte Bürgermeister Bodo Oehme. „Doch noch immer fehlen die dafür notwendigen Dokumente.“

Stadt verklagt Baufirmen wegen Sporthallen

– Die Stadt Potsdam geht juristisch gegen mehrere Bauunternehmen vor, die vor zehn Jahren an der Sanierung der mittlerweile einsturzgefährdeten Leichtathletik- und der Schwimmhalle beteiligt waren. „Wir haben vorsorglich fristgerecht Ende 2013 eine Feststellungsklage eingereicht“, sagte ein Sprecher. Eine solche Klage habe verjährungshemmende Wirkung. Im Falle der Sporthallen drohten eventuelle Ansprüche der Stadt Ende 2013 zu verfallen.

Cecilienhof wird bis 2017 saniert

– Das Schlosshotel Cecilienhof in Potsdam ist wegen Sanierungsarbeiten geschlossen worden. Diese könnten bis 2017 dauern, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Nach früheren Angaben sollen 8,7 Millionen Euro investiert werden. Den Mitarbeitern sei zu April 2014 gekündigt worden, sie könnten aber in anderen Relexa-Hotels einen Arbeitsplatz finden. Im Cecilienhof, dem 1917 fertiggestellten letzten Schlossneubau der Hohenzollerndynastie, fand 1945 die Dreimächtekonferenz (Potsdamer Abkommen) statt.

SPD liegt in der Wählergunst vorn

– Die Brandenburger SPD startet einer Umfrage zufolge als stärkste politische Kraft ins Superwahljahr 2014. Würde am Sonntag ein neuer Landtag gewählt, kämen die Sozialdemokraten demnach auf 34 Prozent, schreibt die „Märkische Allgemeine“ (MAZ) am Montag. Die CDU käme nur auf 23 Prozent, damit blieben die Christdemokraten hinter den Linken (25 Prozent) auf Platz drei. Im Auftrag der Zeitung hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa kurz vordem Jahreswechsel 1001 Brandenburger befragt.