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Attacke: 22-Jähriger greift Fahrgast eines Taxis an – Gefängnis ++ Klinikum: Nach Bombendrohung: Polizei hat Spur zu Anrufer ++ Politik: CDU hält Polizeireform für gescheitert

22-Jähriger greift Fahrgast eines Taxis an – Gefängnis

Der Streit um ein Taxi am Neujahrsmorgen am Potsdamer Hauptbahnhof ist für einen 22 Jahre alten Berliner im Gefängnis zu Ende gegangen. Laut Bundespolizei wollte ein 30-Jähriger gerade in ein Taxi steigen, als er von dem 22 Jahre alten Täter angegriffen wurde. Er riss sein Opfer zu Boden und trat mit zwei Komplizen auf den Mann ein. Das Opfer erlitt Kopf- und Schulterverletzungen. Gegen den 22-Jährigen aus Wedding lag wegen einer anderen Schlägerei ein Haftbefehl vor.

Nach Bombendrohung: Polizei hat Spur zu Anrufer

Nach einer Bombendrohung gegen ein Krankenhaus in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) fahndet die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Es gebe eine „heiße Spur“ zu dem männlichen Anrufer, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Ein anonymer Anrufer hatte am Neujahrsabend gegen 19 Uhr beim Klinikum Niederlausitz angerufen und mit einer Bombe gedroht. Daraufhin wurde das Krankenhaus evakuiert. Sprengstoff wurde nicht gefunden.

CDU hält Polizeireform für gescheitert

Brandenburgs CDU hat erneut ein sofortiges Ende der umstrittenen Polizeireform gefordert. „Es ist schrecklich, wie viel Zeit die rot-rote Landesregierung benötigt, um einzugestehen, dass die Polizeireform zulasten der Sicherheit der Bürger geht“, sagte Parteichef Michael Schierack am Donnerstag. Steigende Kriminalitätszahlen und eine sinkende Aufklärungsquote beispielsweise bei Wohnungseinbrüchen und Grenzkriminalität zeigten, dass die Reform gescheitert sei. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte zuvor eingeräumt, die ursprünglichen Pläne seien nicht mehr realistisch.