Staatsanwaltschaft

Ermittlungen gegen Vater nach Tod von Kleinkind

Nach dem Tod eines knapp zwei Jahre alten Mädchens aus Strausberg (Märkisch-Oderland) ermittelt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) gegen den 25 Jahre alten Vater.

Das Kind war an Kopfverletzungen gestorben. Laut Staatsanwaltschaft hat der Lebensgefährte der Mutter selbst bei Vernehmungen angegeben, er habe das kleine Mädchen etwa 1,5 Meter in die Luft geworfen. Daraufhin habe das Kind auf dem Bett landen sollen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Das Mädchen sei aber auf eine Bettstrebe gefallen. Von dort sei das Kind dann auf den Boden gefallen.

Gegen den 25-Jährigen werde nun wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt, hieß es. Laut Strafgesetzbuch droht ihm im Falle einer Verurteilung für diese Straftat eine Haftstrafe von mindestens drei Jahren. In minderschweren Fällen ist eine mindestens einjährige Haftstrafe vorgesehen.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter sagte, habe sich der Vorfall bereits Mitte vergangener Woche ereignet. Das Mädchen sei dann am Wochenende im Krankenhaus gestorben und anschließend obduziert worden. Laut dem seit Montag vorliegenden Obduktionsbericht waren die Kopfverletzungen die Ursache für den Tod. Der beschuldigte Vater kam laut Staatsanwaltschaft bereits am vergangenen Donnerstag in Untersuchungshaft.