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Beratung: Hotline zu Brandenburger Krebsspezialisten ++ Bombenfund: Zugstrecke bei Oranienburg gesperrt ++ Streit: Gespräche zu Enteignungen für Uferweg gestartet

Hotline zu Brandenburger Krebsspezialisten

Bereits zum siebenten Mal wird am 23. November in Brandenburg die Patienten-Hotline zu Krebserkrankungen geschaltet. Rund 20 Spezialisten stehen zwischen 10 und 18 Uhr unter der Rufnummer 0331/7403630 bereit. Tumorpatienten und ihre Angehörigen können Fragen zu Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge stellen, sagte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke). Krebs ist in Brandenburg Todesursache Nummer zwei nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 2011 starben insgesamt 7450 Menschen daran – ein Viertel aller Todesfälle in Brandenburg.

Zugstrecke bei Oranienburg gesperrt

Nach dem Fund einer Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Dienstag in Oranienburg (Landkreis Oberhavel) zwei Wohnhäuser geräumt worden. Wegen der Untersuchung der Bombe wird die Zugstrecke zwischen Borgsdorf und Oranienburg am Mittwochvormittag ab 9 Uhr gesperrt. Dadurch würden die Linien der RE 5, RB 12, RB 20 und die S-Bahn Linie 1 unterbrochen und durch Busse ersetzt, teilte die Bahn mit. Der RE 5 falle zwischen Gesundbrunnen und Oranienburg aus, die RB 12 ab Berlin-Lichtenberg. Die RB 20 wird zwischen Birkenwerder und Oranienburg unterbrochen.

Gespräche zu Enteignungen für Uferweg gestartet

Im Streit um die Potsdamer Uferwege haben am Dienstag Gespräche über mögliche Enteignungen begonnen. Mitarbeiter der zuständigen Behörde im Brandenburger Innenministerium verhandeln dabei mit Anrainern des Groß Glienicker Sees. Bis zum 7. Januar seien entsprechende Termine geplant, sagte ein Ministeriumssprecher. Zum Verlauf der Verhandlungen äußerte er sich nicht. „Das sind nicht öffentliche Verfahren, und das bleiben sie auch.“ Nach Angaben der Stadt werden 21 von ursprünglich 24 Verfahren verhandelt; in drei Fällen gab es eine Einigung.