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Religion: Institut für Jüdische Theologie eröffnet ++ Agrar: Brandenburg trainiert Umgang mit Tierseuchen ++ Munition: Weltkriegsbomben in Potsdam gesprengt ++ Polizei: 169.000 Zigaretten geschmuggelt

Institut für Jüdische Theologie eröffnet

Mit rund 400 Gästen wird an der Universität Potsdam am heutigen Dienstag das Institut für Jüdische Theologie eröffnet. Die Festrede hält die Theologin Margot Käßmann als Vertreterin der Evangelischen Kirche. „Dieser Studiengang ist ein absolutes Novum an einer deutschen Universität“, betonte Universitätspräsident Professor Oliver Günther am Montag. „Somit ist die Jüdische Theologie wie die Katholischen und der Evangelischen Theologie sowie der Islam akademisch vertreten.“

Brandenburg trainiert Umgang mit Tierseuchen

Brandenburg trainiert in dieser Woche im Landkreis Teltow-Fläming den Umgang mit Tierseuchen. Sechs Betriebe aus der Region beteiligten sich an der Übung, teilte das Umweltministerium am Montag in Potsdam mit. Der Katastrophenschutzstab des Kreises sei einberufen und Betriebe seien gesperrt worden. Behördenmitarbeiter sind den Angaben zufolge in Schutzkleidung in den Betrieben unterwegs. Angenommen wird der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche.

Weltkriegsbomben in Potsdam gesprengt

Bombenfunde haben am Montag in Potsdam erneut zu Behinderungen geführt. Erstmals wurde ein 500 Kilogramm schwerer Blindgänger gesprengt. Auch ein 250 Kilogramm schweres Exemplar machte Sprengmeister Mike Schwitzke im Wildpark unschädlich. Beide Bomben waren deutscher Herkunft, hatten einen russischen Sprengkopf. „Alles lief wie geplant“, so Stadtsprecher Jan Brunzlow.

169.000 Zigaretten geschmuggelt

Mit fast 169.000 unverzollten Zigaretten und falschen Autokennzeichen an Bord ist ein Verdächtiger auf der Autobahn gefasst worden. Polizisten war der Wagen am Sonnabend auf der A11 in Höhe Warnitz (Uckermark) aufgefallen. Die Beamten stoppten das Auto an der Anschlussstelle Werbellin (Barnim) und entdeckten die Zigaretten, wie die Polizei in Frankfurt (Oder) am Montag mitteilte.