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Staatsanwaltschaft: Mutter von totem Säugling wieder auf freiem Fuß ++ Ex-Regierungschef: Platzeck will auf Fahrbereitschaft verzichten ++ Gericht: Ex-PCK-Mitarbeiter wegen Spritdiebstahls verurteilt ++ Blindgänger: 100-Kilogramm-Bombe an A12 gesprengt

Mutter von totem Säugling wieder auf freiem Fuß

Rund drei Wochen nach dem Fund eines toten Säuglings in Glindow (Potsdam-Mittelmark) ist die 34 Jahre alte Mutter wieder auf freiem Fuß. Der Haftbefehl sei außer Vollzug gesetzt worden, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam am Dienstag. Das Amtsgericht Potsdam habe den Haftbefehl aus „Gründen der Verhältnismäßigkeit“ außer Vollzug gesetzt, weil auch ein minderschwerer Fall des Totschlags in Betracht komme. Der tote Junge war auf einem Kompostierer gefunden worden. Laut Polizei ist er erstickt worden.

Platzeck will auf Fahrbereitschaft verzichten

Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) will ab Dezember auf die Fahrbereitschaft des Landes verzichten. Das teilte SPD-Fraktionschef Klaus Ness am Dienstag in Potsdam mit. Um die Nutzung der Fahrbereitschaft sowie einen geplanten eigenen Mitarbeiter für Platzeck als früheren Regierungschef hatte es auch mit Blick auf den anstehenden Landtagswahlkampf eine Diskussion gegeben. SPD und Linke wollen demnächst im Haushalt ein Budget für Ex-Ministerpräsidenten verankern.

Ex-PCK-Mitarbeiter wegen Spritdiebstahls verurteilt

Wegen mehrfachen Spritdiebstahls sind drei ehemalige Mitarbeiter der PCK-Raffinerie in Schwedt (Uckermark) verurteilt worden. Das Amtsgericht der Stadt verhängte am Dienstag Freiheitsstrafen von 12 bis 20 Monaten, die jedoch auf Bewährung ausgesetzt wurden. Zudem müssen die Verurteilten Geldauflagen in Höhe von 700 bis 2000 Euro zahlen. Die Männer, die mehrere tausend Liter Sprit gestohlen hatten, hatten die Taten gestanden.

100-Kilogramm-Bombe an A12 gesprengt

An der A12 zwischen Frankfurt (Oder) und Berlin ist am Dienstag eine 100 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt worden. Experten hatten den Blindgänger russischer Bauart an der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost (Oder-Spree) gegen 11.45 Uhr unschädlich gemacht, so ein Polizeisprecher. Die A12 rund um den Einsatzort und die Bundesstraße 168 waren kurzzeitig gesperrt. Es kam laut Polizei zu Staus: sechs Kilometer in Richtung Polen und ein Kilometer in Richtung Berlin.