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Projekt: Schlösser-Stiftung plant neues Depot für Kunstgüter ++ Urteil: Betrug mit Türenverkauf: Täter muss in Haft ++ Polizei: Jugendliche werfen Flasche von B5-Brücke auf Auto

Schlösser-Stiftung plant neues Depot für Kunstgüter

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) plant in Potsdam den Bau eines zentralen Depots für Kunstgüter. Bis 2017 soll der mehr als 30 Millionen Euro teure Neubau in der Nähe des Potsdamer Hauptbahnhofs auf 4800 Quadratmetern entstehen, teilte die Stiftung am Montag mit. Das Depot soll die Bedingungen zur Aufbewahrung für die nicht öffentlich gezeigten Kunstgüter nachhaltig verbessern. Rund 1700 Gemälde, 700 Rahmen in unterschiedlichen Formaten, mehr als 1500 Möbelstücke, Textilien und Tapeten sowie der Metall- und Glasbestand sollen in dem Depot zusammengeführt werden.

Betrug mit Türenverkauf: Täter muss in Haft

– Das Landgericht Frankfurt (Oder) hat am Montag einen 58-Jährigen wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Der Mann hatte nach Überzeugung der Richter in Zeitungsinseraten für preiswerte Treppen, Türen und Carports aus dem Ausland geworben. In mindestens 23 Fällen hätten Geschädigte Anzahlungen in bar geleistet – aber kein Produkt bekommen. Der Verurteilte hatte nach dem Eindruck des Gerichts nie die Absicht zu liefern. Der Mann habe sich so zwischen März 2011 und Oktober 2012 rund 32 000 Euro erschlichen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Jugendliche werfen Flasche von B5-Brücke auf Auto

Zwei Jugendliche haben von einer Brücke über die Bundesstraße 5 bei Dallgow-Döberitz (Landkreis Havelland) eine Glasflasche auf ein vorbeifahrendes Auto geworfen. Der 47 Jahre alte Fahrer wurde nicht verletzt; jedoch wurde sein Wagen stark beschädigt, teilte die Polizei am Montag in Brandenburg/Havel mit. Geistesgegenwärtig drehte der 47-Jährige um, konnte die 12- und 14-jährigen Jungen noch selbst stellen und übergab sie der Polizei. Gegen den 14-Jährigen wird jetzt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Für den Schaden müssen aber beide Jugendlichen aufkommen.