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Steglitz-Zehlendorf: Wissenschaftstagung zur Entschlüsselung der DNA ++ Neukölln: „Woche des Besuchs“ zur Aufwertung im Schillerkiez ++ Lichtenberg: Gedenken an 259 Todesopfer des NKWD-Lagers ++ Mitte: „Bibliothek-Mobil“ besucht die Grundschulen ++ Pankow: Sechs Pappeln müssen gefällt werden ++ Tempelhof-Schöneberg: Informationensbörse im Rathaus über das Ehrenamt

Wissenschaftstagung zur Entschlüsselung der DNA

– Vor 60 Jahren wurde das menschliche Erbmaterial DNA zum ersten Mal entschlüsselt. Aus diesem Anlass veranstaltet das Bezirksamt gemeinsam mit der Freien Universität und dem Leibniz-Institut am Donnerstag, 24. Oktober, einen sogenannten „Life Science Day“. Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussionen und Konferenzen ab 9.30 Uhr im Henry-Ford-Bau der Freien Universität steht die Frage: „Was bedeutet die DNA-Entschlüsselung für die Biotechnologie und die Lebenswissenschaften?“

„Woche des Besuchs“ zur Aufwertung im Schillerkiez

Eine „Woche des Besuchs“ wird im multikulturellen Schillerkiez bis 27. Oktober veranstaltet. Vereine und Initiativen öffnen ihre Türen, um mit Besuchern über Wohnbedingungen und gute Nachbarschaft zu diskutieren. Sie suchen auch das Gespräch mit Vermietern und Politikern, „denn für Menschen mit sozialen Schwierigkeiten ist es fast unmöglich, im sich verändernden Schillerkiez eine angemessene Wohnung zu bekommen“, sagt Dagmar Wischner von der Bürgerhilfe gGmbH. Infos: www.schillerpromenade-quartier.de

Gedenken an 259 Todesopfer des NKWD-Lagers

Im Denkort auf dem Friedhof Gärtnerstraße wird am 24. Oktober um 14 Uhr der Toten des sowjetischen Speziallagers Nr. 3, das dem NKWD unterstand, gedacht. Die Rede hält der Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Roland Jahn. Bezirkspolitiker und Zeitzeugen legen Kränze nieder. Im Gräberfeld sind die Gebeine von 259 namenlosen Toten bestattet. Sie waren nach der Wende im Umfeld des Lagers gefunden worden. Der sowjetische Geheimdienst hatte dort 1945/46 etwa 20.000 Menschen eingesperrt. Mehr als 2000 Häftlinge kamen ums Leben.

„Bibliothek-Mobil“ besucht die Grundschulen

Die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Mitte wollen noch mehr Kinder für das Lesen begeistern. Dafür haben sie jetzt ein neues Projekt ins Leben gerufen: Mit einem „Bibliothek-Mobil“ kommen die Mitarbeiter in die Klassenzimmer der Grundschüler und gestalten einen 90-minütigen Unterricht. Schüler lernen dabei zum Beispiel, wie man mit Sachbüchern umgeht und was es mit Glossaren und Registern auf sich hat. Es gibt verschiedene Themenschwerpunkte wie Kunst und Kultur, Pflanzen und Tiere, Schrift und Sprache.

Sechs Pappeln müssen gefällt werden

In den nächsten Tagen müssen in der Blankenburger Straße zwischen Elisabeth-Christinen-Straße und Grumbkowstraße auf den Grundstücken 102–104 und 108 sechs Pappeln gefällt werden. Bei dem Gehwegneubau in der Blankenburger Straße wurde festgestellt, dass sich Wurzeln im Gehweg gebildet haben. Deren Lage ist so ungünstig, dass eine Überbauung nicht möglich ist. Die Eigentümer werden auf ihren Grundstücken Ersatzpflanzungen vornehmen, und auch das Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt ergänzt Pflanzungen an der Straße.

Informationensbörse im Rathaus über das Ehrenamt

Am kommenden Donnerstag stellen sich wieder viele Vereine und Organisationen auf der diesjährigen Ehrenamtsbörse im Rathaus Schöneberg vor und informieren über ihre ehrenamtlichen Aufgabenbereiche. Interessierte Bürger können sich zwischen 11 und 18 Uhr über die unterschiedlichsten Formen des bürgerschaftlichen Engagements und mögliche Aufgaben dort beraten lassen.

Interessantes aus Ihrem Bezirk bitte per E-Mail an: bezirke@morgenpost.de