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Großflughafen: Landrat mit Antrag für Nordpier-Umbau unzufrieden ++ Fernverkehr: Bahn setzt Zusatzzug für Wolfsburg-Pendler ein ++ Veranstaltung: Besucherrekord beim Musiksommer erwartet ++ Ausstellung: Agrarhistorische Sammlung im Barnim-Panorama

Landrat mit Antrag für Nordpier-Umbau unzufrieden

Der Chef des Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, muss bei seinem Antrag für einen Umbau des Nordflügels nacharbeiten. Die Unterlagen müssen so schnell wie möglich „in eine qualifizierte Form gebracht“ werden, sagte Landrat Stephan Loge (SPD) der „Märkischen Oderzeitung“. Mehdorn will im Seitenflügel Abfertigungsschalter und Gepäckbänder aufstellen, um dort für einen Testbetrieb den ersten Teil des neuen Flughafens zu eröffnen. Ein Sprecher sagte, fehlende Unterlagen reiche der BER nach.

Bahn setzt Zusatzzug für Wolfsburg-Pendler ein

Für Pendler auf der wegen Hochwasserschäden weiter gesperrten ICE-Strecke zwischen Berlin und Hannover wird im Berufsverkehr ein zusätzliches Zugpaar eingelegt. Der Intercity fährt vom 9. September an morgens von Berlin über Wolfsburg nach Hannover und nachmittags wieder zurück, teilte die Bahn mit. Der von einer Diesellok gezogene Zug kann die parallel zur Schnellstrecke verlaufende Regionalbahnlinie Stendal–Rathenow nutzen.

Besucherrekord beim Musiksommer erwartet

Zum Ende des 50. Choriner Musiksommers rechnen die Veranstalter mit einem Besucherrekord. Etwa 80Prozent aller Karten für die Sommerkonzerte rund um Richard Wagner, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven seien verkauft worden, sagte eine Sprecherin. 26.000 Fans der klassischen Musik waren im Jubiläumsjahr erwartet worden. Diese Marke werde klar gerissen, hieß es. Die genaue Besucherzahl der 19 Konzerte wollen die Veranstalter am Sonntag bekannt geben.

Agrarhistorische Sammlung im Barnim-Panorama

Brandenburgs größte agrarhistorische Sammlung ist von kommender Woche an im Barnim-Panorama in Wandlitz zu sehen. Mehr als 1500Exponate umfasse das Panorama, das in zweijähriger Bauzeit aus dem Agrarmuseum der Stadt und dem Berlin-Brandenburger Naturpark entstand, sagte die Sammlungs-Sprecherin Katja Hauptlorenz. Mit dabei seien alte Fotos, Schreiner-Handwerkszeug, Töpfe, Teller und Ansichten der Böden von der Eiszeit bis heute. Das Projekt kostete 6,8 Millionen Euro.