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Flughafen BER: Bretschneider will bis Jahresende mehr Nachtruhe ++ Haasenburg: Erneut drei Jugendliche aus Jugendheim geflohen ++ Braunkohletagebau: Aktivisten kippen 8000 Liter Schlamm vor Landtag

Bretschneider will bis Jahresende mehr Nachtruhe

Brandenburg will in den Verhandlungen über mehr Nachtruhe am Flughafen BER Erfolge erzielen. „Es ist ein hartes Brot, das wir da backen“, sagte Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider (SPD) der „Märkischen Allgemeinen“. „Aber wir wollen bis spätestens Ende des Jahres Ergebnisse erzielen.“ Bretschneider hält damit am Zeitplan von Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) fest. Besprochen werden neben technischen Lösungen auch kürzere Betriebszeiten.

Erneut drei Jugendliche aus Jugendheim geflohen

Aus den Haasenburg-Heimen sind erneut drei Jugendliche weggelaufen. Neben einem Mädchen sind zwei Jungen aus Hamburg und dem Saarland ausgerissen, die schon einmal Anfang Juli das Heim verlassen hatten. Sie hatten schwere Vorwürfe gegen Erzieher erhoben. Auch deshalb hatte Jugendministerin Martina Münch (SPD) einen Belegungsstopp bis 31. August ausgesprochen. Zudem wurden drei Mitarbeiter zunächst suspendiert. Ein Junge und das Mädchen wurden nach Ministeriumsangaben bereits aufgegriffen. Der Junge aus Saarbrücken ist seit Montag weg.

Aktivisten kippen 8000 Liter Schlamm vor Landtag

Greenpeace-Aktivisten haben am Mittwoch vor dem Brandenburger Landtag ein Schlammbad angerichtet. Damit wollten sie den neuen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) auf die Umweltschäden durch Braunkohletagebaue hinweisen. Greenpeace fordert, die fünf Lausitzer Tagebaue möglichst bald zu schließen und keine neuen Gruben zu öffnen. Die Umweltaktivisten vergossen in der unangemeldeten Aktion 8000 Liter Schlamm, den die Feuerwehr entfernen musste. Es entstand Sachschaden.