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Warnung: Tollwut bei Fledermaus festgestellt ++ Entführung: Storkow: Keine Spur vom gefährlichen Täter ++ Havelufer: Historischer Einbaum kann geborgen werden

Tollwut bei Fledermaus festgestellt

Behörden haben bei einer Fledermaus in Ludwigsfelde Tollwut festgestellt. Zwei Kinder, die laut Landkreis mit dem Tier gespielt hatten, werden nun vorsorglich geimpft. Tollwut kann auch auf den Menschen übertragen werden und tödlich sein. Der Landkreis sucht noch nach einem dritten Kind, das die Fledermaus aber nicht berührt haben soll, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Eine Frau gab die Fledermaus am 9. August in einer Tierarztpraxis ab. Bei Untersuchungen stellte sich heraus, dass das Tier, das später starb, mit Tollwut infiziert war.

Storkow: Keine Spur vom gefährlichen Täter

Knapp elf Monate nach der Entführung eines Berliner Unternehmers in Storkow (Oder-Spree) tappen die Ermittler weiter im Dunkeln. Es gebe keine heiße Spur, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Potsdam am Freitag. Der Fall genieße aber noch immer hohe Priorität, alle 60 Kollegen seien intensiv mit „kriminalistischer Kleinarbeit“ beschäftigt. Ein bewaffneter Kidnapper hatte am 5. Oktober 2012 einen damals 51-jährigen Geschäftsmann aus seiner Villa in Storkow verschleppt und im Schilf am Großen Storkower See festgehalten. Dort konnte sich das Opfer zwei Tage später selbst befreien.

Historischer Einbaum kann geborgen werden

Das am Potsdamer Havelufer entdeckte historische Einbaum-Boot kann geborgen werden. Experten des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege legten das Jahrhunderte alte Gefährt am Freitag frei. Der Einbaum aus Eichenholz ist vier Meter lang und wurde vermutlich von Fischern genutzt, wie Landesamt-Archäologe Joachim Wacker sagte. Er sprach von einem Fund von „großem wissenschaftlichen Wert“. Voraussichtlich in der kommenden Woche soll das Boot geborgen und in die Restaurierungswerkstätten gebracht werden.