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Leerstand: Land stellt Millionen für Plattenbau-Abriss bereit ++ Kaserne Krampnitz: Staatsanwaltschaft stellt Untreue-Ermittlungen ein ++ Bahnunfall: Mann wollte in Zugfenster einsteigen – schwer verletzt

Land stellt Millionen für Plattenbau-Abriss bereit

Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) will 2014 bis zu acht Millionen Euro für den Abriss leerstehender Wohnungen bereitstellen. Am Mittwoch präsentierte er in Potsdam ein Sonderprogramm, das sich explizit an Städte mit bis zu 20.000 Einwohnern richtet. Seit 2002 sind vor allem in größeren Städten 59.000 Wohnungen abgerissen worden. Da in kleineren Städten wie Lübben, Peitz oder Rüdersdorf aber immer mehr Plattenbauten leerstehen, sollen diese Gelder 2014 diesen Kommunen verstärkt zur Verfügung gestellt werden. 18 kleinere Städte haben ihr Interesse angemeldet.

Staatsanwaltschaft stellt Untreue-Ermittlungen ein

Die Ermittlungen wegen Untreue gegen Verantwortliche der inzwischen privatisierten Brandenburgischen Bodengesellschaft (BBG) hat die Staatsanwaltschaft eingestellt. Der Verdacht, dass das Kasernengelände Potsdam-Krampnitz im Jahr 2007 unter Wert verkauft worden war, habe sich nicht erhärtet, teilte die Staatsanwaltschaft Potsdam mit. Es war zunächst von einem Schaden von etwa 232.000 Euro die Rede gewesen.

Mann wollte in Zugfenster einsteigen – schwer verletzt

Ein Mann ist bei dem halsbrecherischen Versuch, durch ein Fenster in einen fahrenden Zug zu klettern, schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei berichtete, war der 38-Jährige auf dem Bahnhof Zossen ausgestiegen, um sich über seine Reiseroute zu informieren. Als der Regionalexpress abfuhr, rannte er über den Bahnsteig und sprang an ein geöffnetes Fenster des letzten Wagens. Dabei rutschte er ab und verletzte sich am Kopf. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.