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Familiendrama: Opfer und Täter können noch nicht vernommen werden ++ Notlandung: Flugschüler bestreitet bei Vernehmung die Vorwürfe

Opfer und Täter können noch nicht vernommen werden

Die Polizei rätselt über das Motiv des mutmaßlichen Messerstechers bei dem Spreewälder Familiendrama. Ein 26-Jähriger hatte nach bisherigen Ermittlungen in einem Einfamilienhaus in Werben (Spree-Neiße) seine Eltern und seinen 16 Jahre alten Bruder niedergestochen und sich selbst schwer verletzt. Die Familie liegt laut Staatsanwaltschaft im Krankenhaus – keiner der Verletzten konnte bislang vernommen werden. Der mutmaßliche Täter und der 47 Jahre alte Vater sind lebensgefährlich, der Bruder und die 48 Jahre alte Mutter schwer verletzt.

Flugschüler bestreitet bei Vernehmung die Vorwürfe

Der Flugschüler aus einem im Juni notgelandeten Sportflugzeugs bestreitet den Vorwurf, dass er die Maschine zum Absturz bringen wollte. Nicht er habe den Piloten in der Luft über dem Oderbruch angegriffen, sondern sein Fluglehrer sei auf ihn losgegangen, sagte der 51-Jährige bei einer Vernehmung nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) vom Mittwoch. Der Verdächtige sitzt in Cottbus in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchter Mord, Körperverletzung und Eingriff in den Luftverkehr vorgeworfen.