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Wiederaufbau: Diskussion um Landesmittel für die Garnisonkirche ++ Unfall: Mann vom eigenen Wagen überrollt und tödlich verletzt ++ Ausstellung: „Hall of Fame“ im Olympiadorf von 1936 ++ Energie: Mehr Bürgerbeteiligung beim Netzausbau vereinbart

Diskussion um Landesmittel für die Garnisonkirche

Die Linke will den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche nicht mit Landesgeld unterstützen. Es würden keine öffentlichen Mittel bereitgestellt, auch vor dem Hintergrund der umstrittenen Geschichte der Kirche, sagte Fraktionschef Christian Görke am Dienstag. Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Bau gilt als Symbol der Verbindung von Preußentum und Nationalsozialismus. Am Montag hatte die Bundesregierung angekündigt, den Wiederaufbau in den kommenden beiden Jahren mit zwölf Millionen Euro zu fördern.

Mann vom eigenen Wagen überrollt und tödlich verletzt

Der Fahrer eines Pritschenwagens ist am Montagabend im Landkreis Oder-Spree vom eigenen Fahrzeug überrollt und tödlich verletzt worden. Laut Polizei hatte er den Pick-up zuvor an einer abschüssigen Stelle eines Waldwegs hinter Henzendorf bei Neuzelle abgestellt und war ausgestiegen. Daraufhin habe sich der Wagen offensichtlich selbstständig gemacht und den Mann erfasst. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Zahl der Unfalltoten stieg damit zu Wochenbeginn in Brandenburg auf mindestens drei.

„Hall of Fame“ im Olympiadorf von 1936

Die Wanderausstellung „Hall of Fame des deutschen Sports“ macht im historischen Olympischen Dorf von 1936 in Elstal Station. Das teilte die Deutsche Sporthilfe am Dienstag mit. Die Erfolge und Verdienste der in die „Hall of Fame“ aufgenommenen Persönlichkeiten werden dokumentiert. In der Ruhmeshalle vertreten: der Turner Alfred Schwarzmann, der Leichtathlet Rudolf Harbig, der Ringer und Antifaschist Werner Seelenbinder und die jüdische Hochspringerin Gretel Bergmann, der die Nazis die Teilnahme an den Sommerspielen in Berlin verweigerten. Die Ausstellung ist bis zum 25. August zu sehen.

Mehr Bürgerbeteiligung beim Netzausbau vereinbart

Das Brandenburger Wirtschaftsministerium und der Netzbetreiber 50Hertz haben mehr Bürgerbeteiligung beim Ausbau der Energienetze vereinbart. Etwa 60 Bürgerinitiativen gibt es nach Ministeriumsangaben im Bereich Energie. Das Unternehmen 50Hertz betreibt, plant und installiert das 380/220-Kilovolt-Übertragungsnetzes im Norden und Osten Deutschlands. Den Bürgern sei bislang leider oft zu spät der geplante Leitungsausbau erklärt worden, sagte der Technische Geschäftsführer von 50Hertz, Frank Golletz. Zu geplanten Projekten werden derzeit elektronische Planungsordner ins Internet eingestellt. „Bürger können dann sofort schauen, ob und wie sie betroffen sind“, sagte er.