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Festung und Altstadt

Preußen Die Stadt Küstrin wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt und zwischen 1537 und 1568 zur Festung ausgebaut. König Friedrich Wilhelm I. ließ seinen Sohn, den jungen Kronprinzen Friedrich, nach dessen missglücktem Fluchtversuch nach England 1730 im Küstriner Schloss internieren. Von dort aus musste der spätere Preußenkönig Friedrich II. zusehen, wie sein Jugendfreund und Fluchthelfer Hans Hermann von Katte enthauptet wurde.

Rote Armee Am 31. Januar 1945 waren die ersten russischen Panzer in Küstrin aufgetaucht, binnen zweier Monate wurde die einst so bedeutende brandenburgische Residenz und Garnison durch die erbitterten Auseinandersetzungen zwischen der in der Festung verschanzten deutschen Wehrmacht und der angreifenden Roter Armee in Schutt und Asche gelegt.

Tourismus Seit Mitte der 1990er-Jahre bemüht sich die Stadtverwaltung der polnischen Grenzstadt um eine neue Erschließung der etwa 40 Hektar großen ehemaligen Altstadt inklusive der Festungsreste.