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Hochwasser: Deichbau in Breese frühestens Mitte 2014 ++ Protest: Demonstranten stellen sich gegen NPD-Anhänger ++ Umwelt: Pflanzenkrankheit Feuerbrand breitet sich aus ++ Behörden: Finanzämter werden zusammengelegt

Deichbau in Breese frühestens Mitte 2014

Die Menschen in Breese (Prignitz) können erst in etwa einem Jahr mit dem Start für einen Deichbau an der Stepenitz rechnen. Der Baubeginn werde für die zweite Hälfte 2014 angestrebt, teilte Umweltministerin Anita Tack (Linke) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit. Danach seien weitere Bauabschnitte geplant. Eine zeitliche Verschiebung sei aber noch möglich. Auch die Finanzierung ist noch nicht abschließend gesichert. In Breese kämpfen die Menschen seit Jahren für einen Deich. Beim jüngsten Hochwasser der Elbe stand das Dorf zum Teil unter Wasser.

Demonstranten stellen sich gegen NPD-Anhänger

Rund 100 Demonstranten wollen an diesem Sonnabend in zwei Städten gegen Anhänger der NPD auf die Straße gehen. Vor der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Eisenhüttenstadt und einem Wohnheim für Asylbewerber in Fürstenwalde (Kreis Oder-Spree) seien Gegenproteste geplant, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag in Frankfurt (Oder). Etwa 20 Teilnehmer werden laut Anmeldung bei den NPD-Kundgebungen erwartet. Erst wollen sie in Eisenhüttenstadt demonstrieren und dann nach Fürstenwalde ziehen.

Pflanzenkrankheit Feuerbrand breitet sich aus

Die Pflanzenkrankheit Feuerbrand breitet sich in Brandenburg aus. Bisher seien 120 Meldungen von befallenen Pflanzen bei den Behörden eingegangen, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Vor allem im Raum Frankfurt (Oder) sowie in Eisenhüttenstadt und Müllrose (beide Oder-Spree) seien Obstplantagen, aber auch Grünanlagen betroffen. Geschädigte Pflanzen sehen aus wie verbrannt. Für Menschen besteht keine Gefahr.

Finanzämter werden zusammengelegt

Die Finanzämter Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde werden zusammengelegt. Geplant ist der Schritt für Mitte 2015. Darüber informierte Finanz-Staatssekretärin Daniela Trochowski. Gemeinsamer Dienstsitz wird das Landesbehördenzentrum in Frankfurt (Oder). In Fürstenwalde soll im Gegenzug eine Service- und Informationsstelle entstehen. Hintergrund für den Schritt sei der überdurchschnittliche Bevölkerungsrückgang.