Luftrettung

Rettungshubschrauber im ersten Halbjahr häufiger im Einsatz

Der Berliner Rettungshubschrauber „Christoph 31“ hat von Januar bis Juni 2013 schon zu 1339 Einsätzen abgehoben.

Das berichtete am Freitag die ADAC Luftrettung in ihrer Halbjahresbilanz. Die Crew des gelben Helikopters absolvierte damit 81 Starts oder 6,4 Prozent mehr Einsätze als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. „Christoph 31“, stationiert am Charité-Klinikum Benjamin Franklin in Steglitz, hat damit mehr Rettungsflüge absolviert als jeder andere Hubschrauber der bundesweiten ADAC-Luftrettungsflotte. Ebenfalls einen Anstieg der Einsatzzahl verzeichnete in der ersten Jahreshälfte die Besatzung von „Christoph 39“ in Perleberg (Landkreis Prignitz). Der Hubschrauber hob insgesamt 531-mal ab. Das waren 34 Einsätze mehr als im Vorjahreszeitraum.

Weniger Starts als im Vorjahr gab es bisher in der Luftrettungsstation Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), mit zwei Hubschraubern, elf Piloten und der Möglichkeit für Nachteinsätze die bundesweit größte Luftrettungsstation des ADAC. „Christoph 33“ startete dort zu 865 Rettungsflügen, 52 weniger als im ersten Halbjahr 2012. Der Transporthubschrauber „Christoph Brandenburg“ startete 495-mal (minus 76 Flüge). Bundesweit waren die Rettungshubschrauber des ADAC in der ersten Jahreshälfte 2013 so gefragt wie nie zuvor. Zu 25.500 Einsätzen hoben sie von einer der 35 Stationen ab und versorgten mehr als 23.000 Patienten. Das waren rund 400 Einsätze mehr als im Vorjahreszeitraum. An häufigsten wurden die Crews zu internistischen und neurologischen Notfällen wie akuten Herzerkrankungen oder Schlaganfällen gerufen. Danach folgten Unfälle.