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Reizgas: Praktikant verletzt Kinder im Feriencamp ++ Flüchtling: Hungerstreikender Mann abgeschoben ++ Demonstration: Nazi-Gegner protestieren gegen rechtes Rockkonzert ++ Landesliste: Zwölf Parteien zur Bundestagswahl zugelassen

Praktikant verletzt Kinder im Feriencamp

– In einem Feriencamp hat ein Mann Kinder und Erwachsene mit Reizgas verletzt. Der 27 Jahre alte Praktikant habe das Gas am Donnerstagabend in einem Gebäude in Bad Freienwalde (Kreis Märkisch-Oderland) versprüht, teilte die Polizei am Freitag in Strausberg mit. Elf Kinder und sechs Erwachsene, die wenig später einen Flur entlangliefen, erlitten Reizungen der Schleimhäute. Sie wurden ambulant behandelt. Warum der 27-Jährige mit Reizgas hantierte, muss laut Polizei noch ermittelt werden.

Hungerstreikender Mann abgeschoben

– Wegen unerlaubter Einreise ist ein hungerstreikender Flüchtling aus Brandenburg in seine Heimat Georgien abgeschoben worden. Am Donnerstag habe ein Arzt des Krankenhauses in Eisenhüttenstadt (Kreis Oder-Spree) entschieden, dass der Mann aus der Klinik entlassen werden könne, sagte ein Sprecher der Bundespolizei Berlin am Freitag. „Somit konnte die Maßnahme der Abschiebung vollzogen werden.“ Der Georgier sei direkt aus der Klinik über Frankfurt am Main und Moskau nach Tiflis gebracht worden.

Nazi-Gegner protestieren gegen rechtes Rockkonzert

– Gegen ein geplantes rechtes Rockkonzert in Finowfurt wollen Nazi-Gegner am Samstag auf die Straße gehen. „Wir wollen kreativ und friedlich ein Zeichen gegen menschenverachtende Propaganda und braune Hass-Musik setzen“, sagte einer der Organisatoren, Sebastian Walter vom Bündnis „Finowfurt Nazifrei“, am Freitag in Finowfurt (Landkreis Barnim). Auf einem Privatgrundstück ist ein Konzert geplant. Nach Angaben der Polizei sollen vier Bands auftreten. Rund 500 Besucher werden erwartet.

Zwölf Parteien zur Bundestagswahl zugelassen

– Zur Bundestagswahl am 22. September in Brandenburg sind zwölf Parteien mit der Landesliste zugelassen. Das teilte Landeswahlleiter Bruno Küpper am Freitag in Potsdam mit. Beworben hatten sich 15 Listen. Zur Wahl treten Linke, SPD, CDU, FDP, Grüne, NPD, Piraten und Republikaner an. Auf die Wahlzettel kommen auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, die Alternative für Deutschland, die Bürgerbewegung pro Deutschland und die Freien Wähler.