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Ankauf: Ersatz-„Rosinenbomber“ vor Abflug nach Berlin ++ Umsatzrückgang: Taxifahrer kämpfen um ihre Existenz ++ Behörden: Verfassungsschutz überprüft mehr Mitarbeiter

Ersatz-„Rosinenbomber“ vor Abflug nach Berlin

Der bei einer Bruchlandung beschädigte „Rosinenbomber“ könnte nach dreijähriger Pause bald wieder über Berlin fliegen. Der Kauf einer baugleichen Originalmaschine soll an diesem Montag im englischen Coventry perfekt gemacht werden, wie der Förderverein „Rosinenbomber“ mitteilte. Die DC-3 soll als Ersatzteilspender für die im Juni 2010 verunglückte Maschine dienen. Die für den Kauf notwendige Summe von 210.000 US-Dollar (rund 160.000 Euro) war durch Spenden zusammengekommen. Das Ersatzflugzeug aus England soll am 30. Juli in einem fünfstündigen Flug nach Schönefeld überführt werden.

Taxifahrer kämpfen um ihre Existenz

Brandenburgs Taxifahrer kämpfen vor allem in dünn besiedelten Regionen des Landes mit erheblichen Umsatzrückgängen. Das teilte Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage mit. Wer sein Gewerbe aus Altersgründen abgibt, finde oft keinen Nachfolger. Tack verwies auf Gutachten aus der Prignitz und Potsdam-Mittelmark, die dies belegten. Die Taxifahrer klagen zudem über die fehlende Bereitschaft der Krankenkasse AOK Nordost, mit den Unternehmerverbänden einheitliche Verträge für Krankenfahrten abzuschließen. Aus Sicht der Kasse sollten diese Fahrten nicht die Haupteinnahmequelle der Fahrer sein.

Verfassungsschutz überprüft mehr Mitarbeiter

Die Sicherheitsüberprüfungen durch den Verfassungsschutz bei Behördenmitarbeitern in Brandenburg sind deutlich gestiegen. 2011 gab es 123 Überprüfungen von Mitarbeitern, etwa bei Polizei, Ministerien, Gerichten und Staatsanwaltschaften; 2012 waren es 428, wie das Innenministerium mitteilte. Ein Grund für den Anstieg ist die Neubesetzung zahlreicher Stellen im Zuge der Polizeireform. „Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif“, sagte Verfassungsschutzchef Carlo Weber. Der Verfassungsschutz sei gesetzlich zu Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfungen verpflichtet. Nur wer überprüft ist, kann Unterlagen mit den Hinweisen „Verschlusssachen“, „vertraulich“ oder „streng geheim“ einsehen.