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Abschiebehaft: Flüchtlinge im Hungerstreik im Krankenhaus ++ Unfall: Fallschirmspringerin stirbt nach Landemanöver ++ Übernachtungen: Immer mehr polnische Touristen in Brandenburg ++ Suche: 28 junge Rinder verschwunden

Flüchtlinge im Hungerstreik im Krankenhaus

Der Gesundheitszustand der hungerstreikenden Asylbewerber in Eisenhüttenstadt hat sich verschlechtert. Am Freitag wurde der vierte Flüchtling ins Krankenhaus gebracht, wie eine Sprecherin des Innenministeriums in Potsdam sagte. Der Georgier habe „Anzeichen von Schwäche“ gezeigt. Die anderen drei Hungerstreikenden waren in den vergangenen Tagen in die Klinik gekommen. Die vor der Abschiebung stehenden Ausländer waren vor einer Woche in den Hungerstreik getreten.

Fallschirmspringerin stirbt nach Landemanöver

Eine 44 Jahre alte Fallschirmspringerin ist am Freitag in Gransee (Oberhavel) abgestürzt und tödlich verunglückt. Die Frau war gegen 13.45 Uhr aus 4000 Metern Höhe abgesprungen und zunächst ganz normal nach untern geglitten. Als sie ein besonderes Landemanöver versuchen wollte, sei sie plötzlich in die Tiefe gestürzt, sagte eine Polizeisprecherin. Auf dem Weg in ein Krankenhaus erlag die 44-Jährige ihren schweren Verletzungen.

Immer mehr polnische Touristen in Brandenburg

Die meisten ausländischen Touristen in Brandenburg kommen aus Polen. Rund 123.000 Übernachtungen buchten die Gäste aus dem Nachbarland laut Wirtschaftsministerium 2012 – rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden 45 Prozent mehr Übernachtungsgäste verzeichnet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit hätten die Polen Besucher aus den Niederlanden und Skandinavien überholt, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Freitag.

28 junge Rinder verschwunden

28 Jungrinder sind von einer Weide bei Zelliner Loose (Märkisch-Oderland) verschwunden. Eine Mitarbeiterin des Agrarbetriebes, dem die Tiere gehören, erstattete am Freitag Anzeige. Die ein bis zwei Jahre alten Tiere waren in der Nähe eines Oderdeichs eingezäunt. Noch ist unklar, ob sie weggelaufen sind oder gestohlen wurden. Ein Tier wiegt etwa 300 Kilogramm. Der Verlust war bereits Mitte der Woche entdeckt worden. Der Schaden beträgt rund 30.000 Euro.