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Unfall: Zwei Polen auf der B1 von Auto erfasst und getötet ++ Abschiebehaft: Flüchtling im Hungerstreik erneut im Krankenhaus ++ Unglück: Leiche des Vermissten im Mochowsee gefunden

Zwei Polen auf der B1 von Auto erfasst und getötet

Ein junger Mann und eine junge Frau, die bei Seelow (Märkisch-Oderland) auf der Bundesstraße 1 gesessen haben, sind von einem Auto angefahren und getötet worden. Warum sich die beiden in der Nacht zum Mittwoch auf die Fahrbahn gesetzt hatten, war zunächst unklar. Die 25- und der 30-Jährige starben noch an der Unglücksstelle. Beide stammen aus Polen. Der 41 Jahre alte Autofahrer, der die beiden mit seinem Auto erfasst hatte, blieb unverletzt.

Flüchtling im Hungerstreik erneut im Krankenhaus

Ein Flüchtling im Hungerstreik in der Abschiebehaftanstalt in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) ist wieder ins Krankenhaus gekommen. Wegen Unwohlseins habe der Mann aus Georgien am Dienstagabend abermals in einer Klinik behandelt werden müssen, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums. Brandenburgs Landesregierung will sich nun um eine bessere Versorgung von Flüchtlingen kümmern. Man werde die Anstrengungen zur Unterbringung und Betreuung von Asylsuchenden verstärken, sagte Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb.

Leiche des Vermissten im Mochowsee gefunden

Der vermisste 69-Jährige vom Mochowsee (Dahme-Spreewald) ist am Mittwoch tot aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben entdeckten Taucher die Leiche des Mannes in einer Tiefe von etwa sechs Metern. Seit vergangenen Sonntag hatte die Polizei nach einem Bootsunfall nach dem Vermissten gesucht. Zeugen hatten am Sonntag gegen 18 Uhr Hilferufe gehört und beobachtet, dass zwei Menschen über Bord eines Sportbootes gegangen waren. Wenig später hatten Fahrer eines Ruderboots eine 64-jährige Frau gerettet.