Zwischenfall

Chemieunfall: Giftige Substanz am Bahnhof umgepumpt

Die Gefahr durch eine giftige Substanz am Rangierbahnhof Seddin (Potsdam-Mittelmark) ist gebannt.

– Der Sperrkreis von 300 Metern rund um die Unglücksstelle wurde aufgehoben, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Sonnabend. Seit den Nachtstunden seien Rangierarbeiten wieder möglich. Zuvor war die giftige Flüssigkeit, die aus einem Leck in einem Kesselwagen der Bahn austrat, umgepumpt worden. Die Arbeiten hatten sich bis Sonnabendfrüh gegen 4 Uhr hingezogen. Bei dem Zwischenfall waren am Freitag 20 Bahnmitarbeiter verletzt worden. Sie kamen wegen Atembeschwerden und Übelkeit in umliegende Krankenhäuser. Mitarbeiter hatten das Leck am Mittag an einem von 16 Kesselwagen entdeckt, die mit insgesamt 25 Tonnen Hydrazin beladen sind.