Ermittlungen

Flugzeug des Berliner Unglückspiloten wird untersucht

Die Umstände für den tödlichen Absturz eines Piloten am Sonnabend bei Finowfurt (Barnim) bleiben unklar.

Nach Zeugenbefragungen gehen die technischen Untersuchungen der Maschine weiter, sagte am Montag ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig. Geprüft werde auch, welche Lizenzen der 47-jährige Berliner hatte und welche Erfahrungen mit anderen Maschinen. Der Pilot war aus noch ungeklärter Ursache am Sonnabendmittag über einem Solarpark nahe dem Luftfahrtmuseum Finowfurt abgestürzt.

Auf dem Museumsgelände, einem früheren russischen Militärflughafen, sollte kurz danach ein Festival mit Auto- und Motorradrennen sowie Rockmusik beginnen. Festivalgäste filmten und fotografierten den Absturz. „Diese Aufnahmen sind hilfreich, um mehr über den Unfall herauszufinden“, sagte der Sprecher der Bundesstelle. Der Pilot soll mit seiner einmotorigen Propellermaschine kopfüber geflogen sein und schon zuvor Kunststücke in der Luft vorgeführt haben, sagte ein Zeuge. Die Polizei machte dazu bislang keine genauen Angaben.

Die Flugbehörde will einen Zwischenbericht im August veröffentlichen. Bis zum Abschlussergebnis werden Monate vergehen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wurde die Leiche des Piloten obduziert. Nach bisherigen Erkenntnissen sei der Tod auf das Unglück zurückzuführen.