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Visite: Innensenator Henkel besucht Jugendhilfeeinrichtungen ++ Einsatz: Frau täuscht Entführung ihres Mannes vor ++ Imponiergehabe: Laterne knickt unter der Last von Kletterern ein

Innensenator Henkel besucht Jugendhilfeeinrichtungen

Kommende Woche wird Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) Jugendhilfeeinrichtungen zur Vermeidung von Untersuchungshaft in Brandenburg besuchen. Dorthin schickt auch Berlin regelmäßig junge Straftäter, um sie betreuen zu lassen. Allein für das Heim Frostenwalde in Hohenselchow (Uckermark) will sich Henkel am Mittwoch mehr als eine Stunde Zeit nehmen, teilte der Betreiber, das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerks, mit. Die dort auf richterlichen Beschluss hin untergebrachten Jugendlichen sollen sich, sozialpädagogisch begleitet, auf ihren Gerichtsprozess vorbereiten – unter dem Motto „Menschen statt Mauern“.

Frau täuscht Entführung ihres Mannes vor

In Oranienburg (Oberhavel) hat am Sonnabend die angebliche Entführung eines 42-jährigen Mannes die Polizei in Atem gehalten. Dabei schlief der Mann, wie sich später herausstellte, friedlich. Seine Frau hatte indes angegeben, vier Unbekannte hätten den Mann vom Grundstück und in einen Transporter gezerrt. Die Polizei, so hieß es am Sonntag, forderte mehrere Funkwagen sowie Diensthunde und einen Hubschrauber an. Wenig später wurde dann der Mann schlafend im Wohnhaus des Ehepaares angetroffen. Die zur Tatzeit angetrunkene Ehefrau muss sich jetzt wegen Missbrauchs des Notrufs und Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Laterne knickt unter der Last von Kletterern ein

Das übersteigerte Imponiergehabe zweier Männer hat in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) ein böses Ende genommen. Als das Duo eine dreiarmige Straßenlaterne erklomm, um drei Begleiterinnen zu beeindrucken, gab diese laut Polizei plötzlich unter der Last nach und schlug auf der Fahrbahn auf. Einer der Männer wurde dabei verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der andere kam mit dem Schrecken davon, so ein Polizeisprecher am Sonntag. Der bei der Kletterpartie in der Nacht zum Sonnabend angerichtete Schaden belaufe sich auf rund 1000 Euro.